Ditzum

1. Juni 2016

Der Juni fängt mit Himmelsbildern an. Zum einen mit einem wunderschönen Wolkenhimmel heute Abend gegen 22:00 Uhr und zum anderen mit Bildern von letzter Nacht. Ich habe tatsächlich den Mars fotografiert.

Gestern habe ich in der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe vom 30. Mai 2016) gelesen:

Der Planet Mars erreicht am Montagabend seinen geringsten Abstand zur Erde und erscheint daher ungewöhnlich hell am Nachthimmel. Mit einem Abstand von 75 Millionen Kilometer kommt der Rote Planet der Erde so nah wie seit elf Jahren nicht mehr.

Damit ist Mars mit bloßem Auge als rötlicher Punkt zu erkennen. Wer den Planeten sehen will, sollte nach Ende der Dämmerung in südöstlicher Richtung Ausschau halten. Mars, Antares und Saturn bilden dort ein Dreieck aus hellen Punkten, Antares schimmert ebenfalls rötlich. Noch bis Mitte Juni wird Mars relativ hell erscheinen und dann zunehmend verblassen.

Kurz bevor wir gestern Nacht eigentlich ins Bett wollten, hat Dieter nochmal raus geguckt, und zwar Richtung Mühle – da ist von uns aus ungefähr Südosten. Da war der Mars tatsächlich deutlich zu sehen. Wir haben dann noch Google Sky Maps auf dem Handy zu Hilfe genommen, aber es gab keinen Zweifel. Bei Antares und Saturn sind wir uns allerdings nicht ganz sicher, wobei wir meinen, auf dem originalgroßen Bild den Saturnring erkannt zu haben.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß

Ist das nicht unglaublich? Ein Marsfoto, einfach so, ohne Spezialausrüstung oder ellenlanges Teleobjektiv. Das ist irgendwie etwas ganz Besonderes.