14. Dezember 2018

Heute war der erste Tag, der sich wie ein richtiger Wintertag angefühlt hat. Es war kalt, die Sonne hat es zwar versucht, kam aber nicht wirklich durch und vor allem stand sie (für die Jahreszeit natürlich völlig normal) ganz tief am Himmel, so dass es um halb elf morgens einen roten Streifen am Himmel gab, wie sonst nur im Morgen- oder Abendrot.

Wir sind trotz fehlende Sonne losgezogen und bis hinter Pogum gelaufen. Wir waren warm eingepackt, mit warmen Mützen auf den Köpfen und Stulpen an den Händen und fanden es einfach nur herrlich draußen. Zum ersten Mal dieses Jahr war für uns Weihnachten spürbar; ganz ruhig, ganz still und trotz der Kälte und des vielen Wolkengrau irgendwie geborgen. So ist für mich weihnachtliche Stimmung, ohne jedes Blinken, Leuchten, kitschige Musik, klebrige Gerüche oder andere angeblich stimmungsvolle Dinge. Nur mit dem liebsten Menschen draußen in die Stille horchen. So mag sogar ich Weihnachten.

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