14. Mai 2019

Es ist im Moment so schwer, sich morgens nicht nach draußen locken zu lassen – wir haben es mal wieder nicht geschafft. So allmählich gehen auch die Temperaturen zumindest ein bisschen hoch, so dass ich heute nur mit Weste draußen war, einfach herrlich.

Gedreht haben wir nur eine kleine Runde; wir waren von der vielen Steherei gestern an der Hafenmauer und dem langen Spaziergang anschließend doch ein wenig fortbewegungsgeschädigt. Dafür haben wir aber ausgiebig im wieder ruhigen Hafen auf einer Bank gesessen und uns die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß

Zu meinem Entsetzen habe ich heute festgestellt, dass ich es geschafft habe, dass an meiner heißgeliebten Kamera an zwei Stellen die 'Außenhaut' aus Karbon abgerieben ist und das helle Innenleben durchguckt. Ich fürchte, dass liegt daran, dass ich die Kamera immer um den Hals hängen habe und sie beim Transport deshalb immer wieder an Hosen- oder Jackenknöpfen/-reißverschlüssen reibt.

Ich habe sie am 27. Februar letzten Jahres bekommen, ich habe sie heute also den 442-sten Tag. In dieser Zeit habe ich 32.687 Fotos gemacht (das kann man in Photoshop aus den Bildrohdateien auslesen), das sind im Schnitt 74 pro Tag. Wobei ich ja nicht jeden Tag fotografiere, aber es eben auch Tage gibt, an denen ich – wie gestern – mit knapp 500 Bildern nach Hause komme.

Ich versuche schon immer, auf die Kamera sehr gut aufzupassen, aber jetzt hat sie eben ihre ersten heftigen Gebrauchsspuren. Dieter meinte, das würde die Kamera erst so richtig persönlich machen und wäre überhaupt nicht schlimm. Was bin ich froh, dass er sowas so vollkommen gelassen sieht.