16. September 2018

Elf furchtbar lange Tage waren wir nicht draußen und sind so froh, dass die Zeit jetzt vorbei ist. Wir waren beide schon ganz grantelig wegen fehlender Spaziergänge.

Wir hatten ein paar Termine und dazu habe ich richtig feste auf der Nase gelegen; erst seit Freitag bin ich wieder halbwegs auf den Beinen. Unsere Runde heute war deshalb auch eine kurze, aber immerhin ein Anfang.

Wenn ich ein paar Tage meine Kamera nicht in der Hand habe, werde ich richtig unruhig; ich überlege dann immer, was ich drinnen fotografieren könnte, aber das ist natürlich nicht das, was ich eigentlich möchte. Der Blog und Ihr fehlt mir dann auch und ich bin total unausgeglichen und kann mich selbst nicht leiden. 

Dazu hat sich auch noch der Prozessor meines PCs verabschiedet; er hatte allerdings auch schon stattliche acht Jahre auf dem Buckel und war nicht mehr der schnellste, was ich vor allem bei der Fotobearbeitung gemerkt habe. Dieter hat schon länger gesagt, dass er gerne hätte, dass ich eine neue schnelle CPU bekomme, aber ich finde immer, solange etwas funktioniert, muss man es nicht auswechseln.

Dieter hat sich also sehr gefreut, als mein PC nichts mehr gesagt hat und er den kaputten Prozessor gegen einen der schnellsten, die es im Moment gibt, austauschen konnte. Dazu brauchte ich auch ein neues Mainboard (das alte passte für den neuen Prozessor nicht; abgesehen davon war es auch schon über acht Jahre alt) und meinen Arbeitsspeicher hat er auch auf 16 GB verdoppelt – jetzt habe ich eine echte Rennmaschine hier stehen, die einen Riesenspaß macht. 

Außerdem hat er beschlossen, dass ich etwas Ordentliches zum Filmen brauche; ich kann zwar mit meiner Kamera filmen, aber das ist irgendwie nicht sehr praktisch. Daraus ist dann eine ganz neue Idee entstanden, die wir im Moment noch ausbrüten; wenn wir fertig gebrütet haben, erzähle ich Euch davon.

Auf jeden Fall trage ich jetzt in meinem Rucksack auch noch eine unkomplizierte kleine Handkamera mit rum; heute habe ich sie das erste Mal draußen ausprobiert. Noch verwechsele ich ständig den Zoom- und den Aufnahmeknopf, was zu etwas merkwürdigen Ergebnissen führt, aber ich bin sicher, dass ich das noch lerne.

Dank meines verrückten Dieters bin ich technisch wieder auf dem neuesten Stand und jetzt auch filmmäßig ausgerüstet; ich finde es immer so lieb, dass es ihm so wichtig ist, dass ich alles habe, was mir Spaß macht. Klamotten, Makeup, Schmuck oder sonstige Dinge in der Art interessieren mich überhaupt nicht, aber mit Technik, die auf (oder im PC-Fall unter) einen Schreibtisch oder in einen Rucksack passt, bin ich immer zu begeistern. 

Nach dieser ellenlangen Vorrede, die Ihr jetzt überstanden habt, kommen endlich die Bilder. Wir sind zwar nicht weit gelaufen, nur bis zum Schöpfwerk und dann auf unserem üblichen Weg zurück, aber ich hatte fotomäßig Nachholbedarf. Deshalb gibt es von unserem kurzen Spaziergang viele Bilder.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß