18. Januar 2018

Wir hier an der Emsmündung hatten heute richtig Glück; Friederike hat uns nur gestreift und weitestgehend in Frieden gelassen. Im Gegensatz zu dem, was sie in anderen Gegenden angerichtet hat.

Heute morgen hatten wir tatsächlich ein bisschen Schnee, allerdings die total matschige Variante. Ich brauchte den Gehweg nur mit einem harten Besen zu kehren; mehr war gar nicht nötig. Dieter hat derweil seine GoPro oben installiert, weil er für mich ein Wetterzeitraffvideo machen wollte. Und so gibt es unten Schneeschmelze mit Friederike, aufgenommen zwischen 8:35 Uhr und 16:00 Uhr. Besonders interessant finde ich, dass man bei ca. 30 Sekunden des Videos sieht, wie der Wind dreht und ab da aus der genau entgegengesetzten Richtung wie vorher kommt.

Das Bild oben habe ich vierzig Minuten später gemacht, aus unserem Giebelfenster nach vorne. Auch dieses Licht hatte Friederike dabei; kurz danach war aber wieder alles grau.

Wir hoffen so sehr, dass wir wieder besseres Wetter bekommen; unser Vorgarten steht immer wieder bis zur Hauswand unter Wasser und es ist insgesamt sehr unerfreulich. Drinnen ist es zwar gemütlich, aber mich zieht es ja nach einer Weile ‘Hausarrest’ immer raus. Wobei wir auch ein bisschen Virenpingpong gespielt haben und nicht so ganz in Form waren – insofern war der ‘Hausarrest’ bestimmt gar nicht so ungünstig.