19. Mai 2013

Heute wird es etwas länger, text- und auch bildermäßig, denn endlich war es draußen trocken. Die Sonne hat sich zwar nicht blicken lassen, was der Qualität der Bilder etwas Abbruch tut, aber das war uns ganz egal: Wir hatten deutlichen Nachholbedarf.

Zuerst müssen wir von Baumaßnahmen berichten, die in Ditzum anstehen. Da wäre einmal die Erhöhung der Deichmauern im Hafen durch 70 Meter Glaswand; diese Glaswand wird auf die Mauern, die dafür ein bisschen abgetragen werden, aufgesetzt. Der Sinn dieser Sache erschließt sich uns leider überhaupt nicht, aber wichtig ist ja, dass diejenigen, die das Ganze bezahlen müssen, wissen, warum sie es bezahlen. Diese Bauarbeiten sollen in den nächsten Wochen los gehen.

Die andere Baumaßnahme ist schon im Gange; wir bekommen hinter dem Wohnmobilplatz einen Landschaftssee. Dort sollen 60 000 Kubikmeter Boden weggebaggert werden; finanziert wird das Ganze dadurch, dass der ausgebaggerte Boden verkauft und zum Deichbau in Emden benutzt wird. Da fragt man sich doch hennen- und eiermäßig: Bekommen wir den Landschaftssee, weil Emden Erde für den Deich braucht, oder bekommt Emden neuen Boden auf den Deich, weil Ditzum einen Landschaftssee möchte?

Gelaufen sind wir heute bis Pogum; die Straße entlang hin und auf dem Deich zurück. Pogum ist ein sehr malerisches Örtchen, das ein bisschen wie aus dem Mittelalter wirkt. Natürlich gibt es auch auf dem Pogumer Deichabschnitt Schafe, allerdings ist das ganz offenbar eine andere Rasse als ‘unsere’ auf dem Ditzumer Deichabschnitt. Originellerweise waren alle Pogumer Schafe farbig markiert und teilweise mit Nummern besprüht; wir haben nicht die geringste Ahnung, wozu das gut ist. Vielleicht kann uns da jemand aufklären und schlau machen? Unsere Schafe sahen aus wie immer und (ganz unter uns) wir mögen sie lieber als die Pogumer Schafe; sie sind fotogener.

Das eine oder andere Blümchen ist uns natürlich auch begegnet. Meine Beschriftung der Blumenbilder zeigt deutlich, dass ich eine botanische Niete bin; ich kenne nur die allergängigsten Pflanzenarten und muss deshalb bei den Bildbeschriftungen auf Namensbezeichnungen weitestgehend verzichten. Für die Pusteblume hat es allerdings grade noch so gereicht.

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