2. Februar 2018

Heute gab es wieder wunderbare Himmelsschauspiele; die Wolken waren unglaublich. Teilweise sah es bedrohlich und dunkel aus, teilweise fröhlich und hell. Ich mag diese windbedingten schnellen Stimmungswechsel ausgesprochen gerne.

In den nächsten Tagen und Nächten wird es kalt, sagt mein Handy; es zeigt mir für nächste Woche bis zu minus sieben Grad an – brrr! Wenn allerdings Sonne dazu kommt und vielleicht sogar ein bisschen Schnee, freue ich mich drauf. Ich habe auf jeden Fall schon mal meinen ganz dicken Schal und die gestrickten und gefütterten Handstulpen rausgesucht. Vorsichtshalber, dann bin ich für alles gerüstet.

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Und dann ist da noch Gretholde. Wir sind heute extra unseren gesamten Deichabschnitt abgelaufen, also die Deichstücke, wo die Ditzumer Schafe immer grasen, und zwar vor und hinter dem Deich. Und natürlich haben wir auch auf den beiden Schafwiesen geguckt und auf dem Wertgelände, wo die Schafe ja auch öfters mal sind, aber Gretholde ist einfach nicht mehr da. Ich bin richtig ein bisschen traurig und würde einfach gerne wissen, was mit ihr passiert ist.

Mir ist völlig klar, dass Schafe auch mal verkauft oder geschlachtet werden müssen; sie sind ja nicht nur zum Freuen da. Ich würde eben nur gerne wissen, ob Gretholde einfach nur umgezogen ist, so wie sie letztes Jahr am 27. März mit ihren beiden Lämmern zu uns auf den Deich gekommen ist, oder ob sie im Wollehimmel ist.

Wenn Ihr was wisst, sagt mir doch bitte hier Bescheid, ja? Das Bild werde ich in animierter Form auch bei Facebook einstellen.

Edit um 20:15 Uhr:

Hier kommt die Auflösung, Dank Thea Bültjer, der zusammen mit ihrem Mann die Schafe gehören: Gretholde geht es gut, sie hat ein Lamm bekommen und ist mit ihrem Kleinen noch im Stall, weil es für das Kleine noch zu nass und zu kalt am Deich ist.

Liebe Thea, vielen lieben Dank für Deine Information! Ich bin richtig froh und freue mich schon riesig darauf, wenn die beiden dann raus können.