2. Juli 2018

Ja, wir waren schon wieder draußen; irgendwie haben wir im Moment das Gefühl, dass wir jeden schönen Tag unbedingt nutzen müssen. Laut der Wetterapp auf meinem Handy kommen noch einige davon, aber wer weiß, ob das stimmt. Unsere Ditzumer Schafe fanden es auf jeden Fall lustig, dass wir schon wieder da waren.

Bei den Pogumer Schafen waren wir auch. Gestern hatten wir dort etwas ziemlich Trauriges erlebt, was ich gestern irgendwie noch nicht erzählen konnte und das mich wirklich (so albern es vielleicht auch ist), die halbe Nacht beschäftigt hat. Eine Geburt war wohl schief gegangen; bei einem Schaf guckte der Kopf eines offensichtlich toten Lämmchens aus dem Geburtskanal. Das Schaf blieb immer wieder stehen, blökte und man sah, dass es das Lamm herauspressen wollte, aber es ging nicht.

Wir wusste nicht, was wir machen sollten; wir haben ja keine Ahnung. Den Namen und die Telefonnummer des Bauern, dem die Pogumer Schafe gehören, kannten wir nicht; ich habe deshalb unseren lieben Nachbarn angerufen, der hier jeden kennt, und er hat sich sofort darum gekümmert, dass der Bauer informiert wurde.

Ob das Schaf heute am Deich war, können wir nicht sagen; die Pogumer Schafe sehen ja, im Gegensatz zu 'unseren' Schafen, alle gleich aus. Die Schafe, die da waren, waren aber alle wohlauf und ein totes Lämmchen war auch nicht zu sehen. Natürlich weiß ich, dass die Natur kein Kitschfilm ist, aber irgendwie nimmt einen sowas schon mit. Schafe sind mir in den letzten Jahren ja doch arg ans Herz gewachsen.

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