2. November 2017

Der November ist da und ich bilde mir ein, dass man ihn sofort am Licht und an den Farben erkennt. Aus logischen Gründen kann das gar nicht sein, aber manchmal will ich einfach keinen Sinn für Logik haben.

Heute morgen haben wir als erstes die hoffentlich letzte Beetrunde für dieses Jahr eingelegt und die letzten Sträucher zurück geschnitten. Ich musste an der Straße tatsächlich schon wieder Unkraut zwischen den Steinen rauskratzen; hört das eigentlich jemals auf zu wachsen? Dieter hat dann vorne und hinten noch durchgeharkt, anschließend gab es einen Kaffee im Stehen in der Küche und danach sind wir losgezogen, den November am Deich begucken.

Es hat nur für eine kleine Runde gereicht, aber immerhin. Ich mag das Novemberlicht fast lieber als die Oktoberfarben – sie sind mir manchmal ein bisschen zu schön. Der November ist herber und damit weniger gefällig; das macht ihn für mich spannender. Natürlich ist das Geschmackssache und ich kann sehr gut verstehen, wenn Ihr da anderer Meinung seid.

Im Hafen hat Dieter zwei neue Freundinnen gefunden; ich war kurz oben in der Tourist-Info und als ich wieder runter kam, verstanden die Drei sich schon bestens. Ich habe mich dann etwas fern gehalten, um die Idylle nicht zu stören.

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