20. Januar 2019

Jetzt ist der Winter richtig da; es ist kalt (heute morgen minus drei Grad) und alles ist leicht überfroren. Unseren Schafen macht das gar nichts aus, vor allem dann nicht, wenn sie mit einem ganzen Sack frischem Heu versorgt werden.

Unsere Deichschafe gehören Thea und Gerjet Bültjer; Gerjet ist heute auf den Bildern zu sehen und ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich die Bilder zeigen darf. Mit Thea war ich letztes Jahr am 3. Februar in der Kinderstube auf der Wiese an ihrem Zuhause; dort werden die Mütter und Lämmer versorgt, die entweder ein bisschen Sorgen machen oder aber die Lämmer noch zu klein sind für den Deich.

Die erste Runde Lämmer ist jetzt auf der Welt; die nächsten werden rund um Ostern erwartet. Zwei Lämmchen haben es leider nicht geschafft und sind gestorben, aber alle anderen (insgesamt 14) sind wohlauf.

Wir haben einen wunderschönen Winterspaziergang gemacht, wobei das Anziehen vorher inzwischen schon zu Arbeit ausartet – bis man kälte- und windresistent verpackt ist, dauert es ein Weilchen. Dieter war heute sogar mit doppelter Mütze unterwegs und ist von seiner Erfindung begeistert; er meinte, so warme Ohren hätte er noch in keinem Winter gehabt. Ich war zwar nur mit einfacher Mütze draußen (ich habe Dank Angelika aber auch Mützen in allen Wärmestufen), dafür aber mit doppeltem Schal: Einen unter der Jacke und einen darüber.

Von unserer Freundin Astrid haben Dieter und ich jeder drei Paar selbstgenähte Handstulpen zu Weihnachten bekommen, die bei diesen Temperaturen Gold wert sind. Ich trage sogar drinnen oft welche; sie sind so schön gemütlich. Dieter doppelt draußen auch hier: Erst Stulpen und darüber Handschuhe; so hat sogar er warme Hände.

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