Frühling mit Schafen - 21. März 2020

21. März 2020

Es ist lausekalt. Heute morgen war es knapp über ein Grad und der Ostwind pfiff in Sturmstärke – brr! Wir haben uns warm eingemummelt und sind trotzdem losgezogen; der (heute nur optische und akustische) Frühling tut so gut.

Ihr habt mir hier im Blog und auch bei Facebook und Instagram so lieb geschrieben, dass ich auf jeden Fall weiter mit Bildern erzählen soll – dann mache ich das sehr gerne. Im Grunde kann ich mir unsere Runden ohne Kamera auch gar nicht mehr vorstellen; ich glaube, ich würde mich ohne sie draußen sehr unvollständig fühlen.

Wir sind heute ein bisschen kreuz und quer gelaufen, was man den Bildern auch ansieht. Uns sind nur ein paar wenige Menschen begegnet; man merkt sehr, dass der Tourismus vollständig zum Erliegen gekommen ist.

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Und dann war da ja noch die Überführung der Iona am 18./19. März, also am Mittwoch und Donnerstag. Geplant war, dass das Schiff am Mittwoch Abend in Papenburg losfährt, am Donnerstagmorgen gegen zehn am Emssperrwerk ankommt und abends gegen acht durchfährt und bei uns vorbei kommt. Ja, Pustekuchen!

Irgendwie ging alles so glatt, dass das Schiff viel früher am Emssperrwerk war und schon morgens um kurz nach acht durchgefahren ist – also zwölf Stunden früher als geplant. Acht Uhr ist eine Zeit, zu der Dieter und ich als alte Nachteulen normalerweise noch schlafen; das Handy ist dann auf lautlos, weshalb ich auch die Benachrichtigung über eine WhatsApp von Heidi, die mich alarmieren wollte, dass das Schiff jetzt am Sperrwerk losfährt, nicht gehört habe.

Wach geworden sind wir, weil es draußen irgendwie laut gebrummt hat; ich habe zwar mal ein Auge aufgemacht, aber ohne Brille sehe ich gar nichts. Dieter braucht zwar auch eine Brille, aber er ist hauptsächlich weitsichtig und nur ein bisschen kurzsichtig (genau andersrum als ich) und kann auch ohne Brille in der Ferne was erkennen; er konnte für uns völlig überraschenderweise das Schiff über den Deich gucken sehen. Ich bin daraufhin aus dem Bett gesprungen, habe die Brille aufgesetzt, mein Handy geschnappt und ein einziges schiefes Foto gemacht – einfach großartig. Heidis liebe Nachricht haben wir erst danach entdeckt

Heidi war mit ihrem Mann früh auf und sie sind mit den Rädern zum Sperrwerk gefahren; sie haben einige Fotos und auch ein paar Videos des Schiffes gemacht. All diese Fotos und Videos hat sie mir geschickt und ich habe mir ein paar ausgesucht, so dass ich Euch ein bisschen mehr vom Schiff zeigen kann als nur mein Schlafzimmerfensterfoto. Liebe Heidi, tausend lieben Dank für die Bilder und Videos; das war so lieb, dass Du sie mir zur Verfügung gestellt hast.

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Hier kommt ein kurzes Video, das ich aus Heidis Videos zusammen geschnitten habe: