22. August 2017

Ausnahmsweise, wirklich ganz ausnahmsweise ist das Aufmacherbild mal nicht von mir; es wurde mir vom Klarant-Verlag zur Verfügung gestellt. Dort veröffentlicht wurde nämlich ein Krimi, der in Ditzum spielt, und davon wollte ich Euch natürlich erzählen.

Es beginnt mit einem Leichenfund am Außenanleger; die Tote ist allerdings offiziell bereits vor zwölf Jahren gestorben. Der Entwirrung dieses Rätsels widmet sich der völlig unblutige, nie zu spannende und überhaupt nicht brutale Krimi, der sehr kurzweilig erzählt ist. Ich habe ihn in einem Rutsch an einem trüben Nachmittag gelesen (ich lese extrem schnell) und fühlte mich gut unterhalten.

Es macht Spaß, wenn Orte in einem Buch auftauchen, die man kennt: Sogar ‘meine’ Straße kommt vor. Am lustigsten fand ich allerdings, dass auch das Ditzumer Tee-Huus samt seinen Besitzern Karin und Bruno eine kleine Rolle spielt; die beiden sind allerdings die einzigen Ditzumer, die es nicht nur im Buch, sondern auch ‘in echt’ gibt.

Das Buch ist sicherlich keine Weltliteratur und manchmal hätte ich mir gewünscht, dass das Besondere an unserem Dorf eine größere Rolle gespielt hätte, aber es ist ja nun mal ein Krimi und kein Reiseführer. Es ist eine ideale Urlaubslektüre: Leicht und unterhaltsam geschrieben, nicht aufregend und mit netten Charakteren. Ein Schuss Romantik darf natürlich nicht fehlen und die eine oder andere ostfriesische Eigenart spielt auch eine Rolle.

Mehr zum Inhalt und zu anderen Ostfriesland-Krimis der Autorin Susanne Ptak findet Ihr hier in der Pressemitteilung des Verlags.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wenn Euch das Buch interessiert und Ihr gerade in Ditzum seid, könnt Ihr es als Taschenbuch in der Ditzum-Touristik im Hafen kaufen; es kostet 11,99 Euro. Ich fand es irgendwie logisch, das Buch dort anzubieten; so viele Dörfer mit einem eigenen Krimi gibt es ja nun auch nicht. Das Gute daran ist, dass der Gewinn aus dem Verkauf dem Verkehrsverein zugute kommt; dass ich dort mit einer kleinen Aufgabe im Hintergrund engagiert bin, habt Ihr ja längst mitbekommen.

Außer einem Buchtipp gibt es aber auch noch ein paar Bilder von gestern; sie passten nicht zu meiner kleinen Glockenreihe und deshalb gibt es sie erst heute. Zum einen sind es neue Eindrücke von der Baustelle beim alten Gasthof Rheiderland und zum anderen vom Riesentraktor, der gestern unseren Deichabschnitt gemäht hat. Ich finde es immer unglaublich, wie diese Riesenteile in der Schräge fahren oder oben über die Kuppe; das sieht unglaublich aus. Ein Bild von mir, das Ursula Fröhling-Beckert am Samstag beim Gemeindehaus gemacht hat, ist auch dabei; es gefiel mir so gut und sie war einverstanden, dass ich es hier ‘einbaue’ – ein liebes Dankeschön dafür.

Um das Durcheinander perfekt zu machen, kommen jetzt auch noch neue Bilder für die Schafe von Anderswo. Meine Freundin Jana aus Hamburg hat mit ihrem Freund die Zugspitze bestiegen und ist dabei hauptsächlich Schafen begegnet. Die Schafe in 2.100 Meter Höhe hatten noch ein bisschen Grün; die Schafe über 2.500 Meter Höhe (die drei letzten Bilder) hatten – zumindest sichtbar – nichts mehr zu fressen. Jana vermutet, dass sie heimlich davon träumen, Deichschafe zu werden. Liebe Jana, tausend lieben Dank für die schönen Bergschafe.