22. März 2013

Was für ein Tag – keine Photos, aber dafür Durcheinander.

Für heute hatte sich der Telekom-Techniker angesagt, für die Zeit zwischen 12:00 Uhr und 18:30 Uhr. Um kurz nach halb zwölf waren wir da und hatten eine Karte im Briefkasten. Vom Telekom-Techniker, der um 11:15 Uhr da gewesen war und uns mitteilte, dass wir uns wegen eines neuen Termines an die Hotline wenden sollten. Wir waren total sauer; sowas geht überhaupt gar nicht.

Die Hotline habe ich tatsächlich angerufen, allerdings um mich zu beschweren. Die Dame am Telefon war ziemlich entsetzt und hat sich x-mal entschuldigt. Und sie hat dafür gesorgt, dass ein anderer Techniker in Gang gesetzt wurde, der dann tatsächlich gegen halb drei da war – hurra. So haben wir jetzt Internet; ob das Telefon funktioniert, wissen wir allerdings noch nicht, weil wir nur einen alten Behelfsrouter angeschlossen haben; den richtigen Router samt Telefon (wir telefonieren übers Internet) brauchen wir noch in unserem alten Zuhause.

Eigentlich wollten wir den Internetanschluss bei EWE haben, so wie jetzt auch; wir hatten sofort nach Mietvertragsunterschrift einen Anschlussumzug beauftragt. In Ditzum gibt es zwar kein VDSL (so wie hier), aber das ist ja nicht schlimm; ein 16.000er-Anschluss reicht auch. Anfang März hatte ich, weil wir auf unseren Auftrag hin nichts gehört hatten, die Hotline angerufen, wo uns ein Mitarbeiter, dessen Name ich zum Glück notiert hatte, mitgeteilt hatte, dass EWE den Anschluss nicht schalten könne, da die von der Telekom angemieteten Schaltplätze alle belegt seien. Wir müssten den Anschluss direkt bei der Telekom beauftragen, was wir dann auch gemacht haben.

Als wir das letzte Mal in Ditzum waren, hatten wir eine Benachrichtigungskarte von DHL über ein Paket im Briefkasten. Das Paket wollten wir heute abholen; die Post ist drei Dörfer vor Ditzum. Wir hatten schon heftig darüber nachgedacht, von wem das Paket wohl sein könnte, weil noch nicht viele die neue Adresse kennen. Aber alle unsere Spekulationen waren falsch – das Paket war von EWE und mir schwante Böses. Für den Internetanschluss bei EWE hätten wir einen Splitter gebraucht, den EWE kostenlos geliefert hätte; ich war sicher, dass in dem Paket nur der Splitter sein konnte – was sollte EWE uns sonst schicken? Wir haben die Annahme verweigert.

Von Ditzum zurück habe ich bei EWE angerufen und mein Verdacht bestätigte sich: Die Dame am Telefon sagte, dass sie uns einen Splitter geschickt hätten und unser Anschluss am 28. März geschaltet werden würde – na, großartig. Die Information, die wir Anfang März von dem Mitarbeiter der Hotline bekommen hatten, war völlig falsch; EWE konnte und wollte sehr wohl unseren Anschluss legen. Jetzt haben wir zwei Verträge, wobei EWE den Vertrag wegen Falschinformation wohl stornieren wird (und muss); das wird aber etwas dauern. Wir müssen also jetzt aufpassen, dass EWE nichts abbucht und wenn doch, die Abbuchung sofort widerrufen.

Was uns nur wundert ist, dass wir in der ganzen Zeit, seit wir den Anschluss bei EWE beauftragt hatten, nichts, aber auch gar nichts Schriftliches von denen bekommen haben: Weder eine Auftragsbestätigung, noch eine Mitteilung, zu wann der Anschluss geschaltet wird bzw. dass er nicht geschaltet werden kann, gar nichts. Das fand die Dame von der Hotline auch sehr merkwürdig.

Ein bisschen was getan haben wir auch: Ich habe alle vorhandenen Küchenkisten ausgepackt, so dass die Küchenschränke jetzt schon fröhlich-bunt gefüllt sind – wir haben buntes Geschirr. Dieter hat im Schlafzimmer zwei Schränke, die wir übernommen haben, ‘verarbeitet’; der eine Schrank ist an eine andere Stelle im Schlafzimmer gekommen, den anderen hat er abgebaut und vorerst auf den Speicher gestellt; er soll ins Gästezimmer, wenn das renoviert ist. Danach hat er unser Sideboard aufgebaut, das wir schon auseinander gebaut und mitgenommen hatten. Das allerdings mussten wir teilen, weil es komplett keinen Platz hat. Der Schubladenteil mit dem rechten Türenteil steht an einer Wand, der ursprünglich linke Türenteil steht alleine. Es ist schon lustig – so gefällt uns das Sideboard viel besser, als wenn alle drei Teile nebeneinander stehen. Die große obere Platte, die drei Elemente breit ist, konnten wir zwar logischerweise nicht montieren, aber egal – es geht auch so.

Morgen und Sonntag machen wir nichts, zumindest fahren wir nicht nach Ditzum – auch wenn es hier in unserem alten Zuhause langsam ungemütlich wird. Vielleicht packen wir noch das eine oder andere, mal gucken, aber wir haben Sturmwarnung und heftig kalt soll es auch wieder werden – da haben wir keine Lust auf Auto fahren.