22. Mai 2016

Eigentlich habe ich so ziemlich alles falsch gemacht, was ich falsch machen konnte, aber irgendwie sind trotzdem Bilder dabei raus gekommen. Es sind meine ersten Versuche, Mond und Nachthimmel aufzunehmen.

Das Problem war, dass ich nicht einkalkuliert hatte, dass ich in der Dunkelheit die Einstellrädchen und -knöpfe an meiner Kamera nicht sehen konnte, was ein bissen ungünstig ist, wenn man eigentlich etwas einstellen möchte. Wir haben zwar eine Stirnlampe, aber die lag im Regal im Wohnzimmer und ich war zu faul, das ganze Konstrukt aus Stativ, Kamera und Fernauslöser rein- und wieder rauszutragen, nur um die Lampe zu holen.

Die Bilder sind übrigens ein paar Minuten vor Mitternacht entstanden, da war der Vollmond erst noch ganz klar und dann nur hinter Wolken zu sehen. Ich mag beides.

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Beim nächsten Versuch werde ich mir einen anderen Standort suchen, ohne Wäschespinne und Fahne. Ich stand direkt vor unserer Haustüre; im Hof war der Blickwinkel auf den Mond dachbedingt extrem ungünstig und auf der Straße war er auch nicht gut. Ich hätte voraussichtlich auf den Deich gemusst, was mir mitten in der Nacht aber zu umständlich war.