23. November 2017

Eigentlich wollte ich meinen Bericht heute ganz anders anfangen und was von grauem Novemberwetter erzählen und dass wir trotzdem draußen waren. Jetzt, am späten Nachmittag, sieht es aber ganz anders aus. Und deshalb fängt mein Bericht eben auch anders an.

Heute morgen war es wirklich grau und trübe, aber da hin und wieder ein Sonnenstrahl den Weg durch die Wolken fand, haben wir beschlossen loszuziehen – zumindest auf eine kleine Runde. Nach fast einer Woche ohne Spaziergang mussten wir einfach raus.

Auf Regen waren wir eingestellt und es hat auch ein bisschen genieselt, aber nicht wirklich schlimm. Kalt war es von der Grundtemperatur her gar nicht; wir hatten um die zehn Grad, aber einen heftigen und ziemlich eisigen Wind. Es war so böig, dass über die Hälfte meiner Bilder verwackelt sind, weil ich die Kamera einfach nicht ruhig halten konnte.

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Ich war gerade dabei, den Bericht hier zu schreiben, als Dieter mich um kurz nach vier in die Küche rief und mir den Himmel zeigte; er war plötzlich fast vollkommen klar und von der untergehenden Sonne wunderbar beleuchtet. Ich habe mir meine Kamera und eine Jacke samt Mütze geschnappt und bin zu Ylvie gelaufen. Der Wind war immer noch schnatterkalt, aber zum Glück nicht mehr ganz so böig. Deshalb gibt es noch ein paar (wie ich finde) schöne Sonnenuntergangsfotos.

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Und dann gibt es noch neue Bilder von Schafen von Anderswo: Manfred hat Fotos von seinen Suffolk-Schafen geschickt; seine Herde 'wohnt' in Nettersheim in der Eifel. Seit ich seine Bilder gesehen habe, glaube ich, dass die meisten unserer Ditzumer Deichschafe auch Suffolk-Schafe sind; sie sehen sich nämlich unglaublich ähnlich.