24. August 2017

Es hat ja ein Weilchen gedauert, aber wir haben endlich unsere Runden wieder aufgenommen. Heute noch ein bisschen in Kurzform, aber wir werden uns steigern.

Da wir ein Päckchen bei der Poststelle in unserem Supermarkt abgeben wollten, sind wir ganz ungewöhnlich gelaufen: Zuerst zum Supermarkt, dann ein Stück die Straße entlang, rechts ab zum Schöpfwerk und dann durch den Hafen zum Wohnmobilplatz. Es ist immer wieder erstaunlich, was man auf so einem kurzen Stück alles sehen und erleben kann.

Am Schöpfwerk, an der Seite zur Ems hin, ist eine Baustelle; den Kran kann man so gar von unserem Hof aus sehen. Die Spundwände am Einlauf in die Ems müssen erneuert werden; dass das anstand, hatten wir schon im Mai in der Rheiderland-Zeitung gelesen (der Artikel ist nur lesbar, wenn man ein Abonnement hat).

Wir hatten uns schon gefragt, wie die Arbeiter das ganze Material ans Ufer bekommen; vom Schöpfwerk aus geht ja nur eine Treppe über den Deich. Des Rätsels Lösung: Eine schwimmende Bauplattform mit Kran, die per Schiff mit Material beliefert wird. Eigentlich logisch – wenn man’s weiß.

Auf der Ems war die Hegemann I im Einsatz – die Fahrrinnenbaggerarbeiten für die nächsten Kreuzfahrtriesenübeführung haben begonnen. Geplant Mitte September wird die World Dream von der Meyer Werft aus in die Nordsee überführt; am Wochenende wird sie in Papenburg ausgedockt. Die World Dream ist ein Schwesternschiff der Genting Dream, die letzes Jahr im September mitten in der Nacht an uns vorbei gefahren ist.

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