24. März 2018

Eigentlich waren wir bei bedecktem Himmel losgezogen, ohne allzu große Erwartungen an Licht, Fotos und Erlebnisse. Zurückgekommen sind wir mit einem der schönsten Fotos, das ich jemals gemacht habe, und dem Erlebnis einer spontanen und sehr persönlichen Führung durch die Baustelle des Sielhauses Ditzum.

Eindeutig ist: Frühling liegt in der Luft. Man sieht ihn noch nicht wirklich, aber man hört ihn. Und man spürt ihn daran, dass die durchdringende Kälte weg ist und es keinen eisigen Wind mehr gibt.

Wir wollten nur eine kleine Runde drehen, weil wir wussten, dass unser netter Postbote ein Paket bringen würde und wir ihn natürlich nicht vor verschlossener Türe stehen lassen wollten. Aber wir hatten die Rechnung ohne Schafe und Möwen gemacht und vor allem ohne Jürgen Thiet, den Bauherren des Sielhofs Ditzum. Dass wir ihn neulich zufällig kennen gelernt haben, hatte ich ja erzählt; da er sehr oft nach seiner Baustelle schaut, treffen wir ihn auf unseren Spaziergängen seitdem immer wieder.

Heute sind wir ihm auch begegnet und er hat uns gefragt, ob wir Zeit hätten und den Sielhof mal von innen anschauen wollten – wir wollten sehr gerne. Es ist noch alles im Innenausbaustadium, aber man sieht schon jetzt, dass es wirklich wunderschön wird. Das Restaurant kann ich mir noch am wenigsten vorstellen, aber die Wohnungen sind ein Traum: Lichtdurchflutet, schön geschnitten und mit toller Aussicht. Fotos habe ich keine gemacht, aber wenn alles fertig ist, darf ich das gesamte Gebäude von innen und außen fotografieren und darauf freue ich mich schon sehr.

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Im Hafen habe ich ein kleines Video gemacht: Man hört nur ein bisschen Wind und die kreischenden Möwen. Ich bin immer wieder fasziniert, was für einen unglaublichen Radau diese Tiere machen können.