25. August 2016

Was macht Ihr so bei 30 Grad? Ich habe mir eine neue Mütze gekauft (ja wirklich!) und mich ein bisschen mit der Tierwelt an meinem Küchenfenster beschäftigt.

Das mit der Mütze war purer Zufall. Wir waren heute Morgen in Jemgum, unter anderem im Supermarkt, weil die Getränkevorräte aufgefüllt werden wollten. Dort gibt es auch immer ein paar Ständer mit Socken, Schals, Loops und eben auch Mützen. Offenbar war neue Ware eingetroffen, und so bin ich nun stolze Besitzerin eines rosafarbenen mittelwarmen Beanies. Das liegt jetzt im Schrank und wartet (hoffentlich noch eine ganze Weile) auf seinen ersten Einsatz.

Auf dem Weg nach Jemgum gab es ein Verkehrshindernis, das ich zum letzten Mal in meiner Kindheit erlebt habe: Die Straße war von einer Herde Kühe blockiert, die von einer Weide rechts der Straße auf eine links davon wechseln mussten. Wir hatten es überhaupt nicht eilig, deshalb hat mir das richtig gut gefallen.

Nun kommen wir zu meinem Küchenfenster. Heute morgen habe ich außen am Fenster ein Gespinst mit Eiern (oder Puppen?) drin und einer Raupe drauf gefunden; die Raupe war noch fleißig dabei, die Eier einzupacken – zumindest sah es so aus. Wobei ich das irgendwie gar nicht verstehe: Ich dachte immer, Schmetterlinge würden ihre Eier irgendwo ablegen und aus den Eiern würden sich dann Raupen entwickeln?! Ich glaube, ich hätte in der Schule in Biologie besser aufpassen müssen.

Eine Spinne gab es am Fenster auch noch; sie hatte begonnen, sich ein schönes Netz wischen Rollladenunterkante und Fensterbank zu spinnen.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß