26. Dezember 2016

Als ich Kind war, haben wir am zweiten Weihnachtstag oft lange Spaziergänge durch dicken Schnee bei Oma in der Eifel gemacht. Heute bin ich ziemlich erwachsen und mache mit Dieter Weihnachtsspaziergänge an der Emsmündung.

Die Oma gibt es nicht mehr, dicken Schnee (gefühlt) auch nicht, nur die Eifel ist noch da. Aber wer vermisst schon die Eifel, wenn man mehr als zwei Stunden am Emsufer verbringen und sich von heftigem Wind so richtig herrlich durchpusten lassen kann? In dem Wissen, dass Zuhause heißer Kakao und selbst gebackene Waffeln warten? Ich jedenfalls nicht, denn etwas Schöneres gibt es gar nicht.

Wir haben im Moment heftigen Westwind, der das Wasser in die Ems drückt. Der Erfolg ist, dass sowohl Niedrig- wie Hochwasser zur Zeit deutlich höher sind als sonst. Das Hochwasser heute morgen hatte ca. 1,50 Meter über normal und das sah man auch, obwohl der Scheitelpunkt schon eine gute halbe Stunde vorbei war, als wir am Wasser waren. Durch den Wind, der gegen das auslaufende Wasser blies, war die Ems auch sehr wellenbewegt, was ich ausgesprochen gerne mag. Deshalb gibt es heute viele Wellen- und Wasserbilder.

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