26. Januar 2018

Mein Handy ist – genau wie ich – ein unverbesserlicher Optimist und hatte für heute ein bisschen Sonne angekündigt. Sie war auch bestimmt da, aber den dicken Bodennebel, den wir hatten, konnte sie einfach nicht durchdringen. Wir waren trotzdem draußen.

Die Luft war voller minikleiner Wassertröpfchen, die sich ständig auf meiner Brille gesammelt haben, aber das war nicht so schlimm. Ich habe immer einen reichhaltigen Vorrat an Küchentüchern zum Brilleputzen dabei – in jeder Hosen- und Jackentasche eins.

Wir sind bis Pogum gelaufen und am Wasser zurück. Außer zwei freundlichen Fahrradfahrern ist uns niemand begegnet; wir hatten die Welt für uns. Das ist immer ein ganz besonders schönes Gefühl.

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Zu den Kupfergiebeln am Sielhof Ditzum kann ich auch (zumindest für mich) Neues berichten; wir haben nämlich heute den sehr netten Bauherren kennen gelernt und ich habe natürlich gefragt: Das Kupfer bleibt sichtbar, wird aber eine dunklere Patina bekommen.

Ich habe eben mal gegoogelt, wie man sowas macht (ich habe zwar in Chemie vor 40 Jahren Abitur gemacht, kann mich aber nicht erinnern, dass ich das jemals gelernt hätte). Von vielen Seiten wird eine Behandlung mit hartgekochten Eiern empfohlen; leider kommt diese in diesem Fall nicht in Frage, weil man Eier und Kupfer zusammen in einen Behälter packen müsste, was bei kompletten Giebeln ein Problem darstellt. Ich bin mir aber sicher, dass es auch ohne hartgekochte Eier klappen und sehr schön werden wird.