28. Februar 2018

Wir haben es warm eingemummelt versucht, aber bei minus neun Grad und heftigem und eisigem Ostwind haben wir sehr schnell aufgegeben und sind wieder ins Warme geflüchtet. Da hatte Dieter schon fast eingefrorene Gesichtszüge und ich trotz Stulpen eiskalte Finger.

Wir haben nur mal kurz über den Deich geguckt und ich habe noch im Vorgarten die Reste einer winterlichen Hortensienblüte fotografiert; danach brauchten wir dringend heißen Tee.

Das neue Objektiv ist auch da und ich bin restlos begeistert. Ich habe mal zwei Testaufnahmen gemacht, damit Ihr den Unterschied sehen könnt; die Aufnahmen habe ich durchs Fenster gemacht, weil ich nicht nochmal raus wollte. Wobei das Objektiv nur für Innenräume gedacht ist; ich werde es auf unsere Spaziergänge nicht mitnehmen.

Und dann gibt es noch eine echte Sensation zu vermelden: Ziemlich genau vor zwei Jahren, am 6. März 2016, habe ich erzählt, dass ich meine damals schon sieben Jahre alte Winterjacke nicht mehr sehen kann und gerne eine neue hätte. Es hat nur zwei Jahre gedauert, um diesen Plan tatsächlich umzusetzen – vorgestern hat die inzwischen neun Jahre alte Jacke den Weg in ihre wohlverdiente Rente angetreten und eine Nachfolgerin gefunden.

Die neue Jacke ist zwar doch auch wieder schwarz, was ich ja eigentlich nicht wollte, aber sie passt wunderbar, sieht schön aus (finden wir), ist herrlich warm und ich fühle mich darin sehr wohl. Dass wir unseren Spaziergang heute abgebrochen haben, lag nicht an ihr.

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Den Rest dieser kalten Temperaturen werden wir jetzt gemütlich Zuhause absitzen, bei viel heißem Tee und mit warmen Socken an den Füßen. Das ist fast so schön wie draußen sein.