28. Juli 2019

Letzte Woche, genauer am 23. Juli, habe ich Euch bei den Bildern erzählt, dass wir hier am Ufer eine Riesennonnengans haben. Ich nehme alles zurück; die Riesengans ist gar keine Nonnen- sondern eine Kanadagans. Ich habe sie heute ganz nah vor die Kamera bekommen und Zuhause ist mir dann aufgefallen, dass sie einer Nonnengans zwar wirklich ähnlich sieht, bei genauen Gucken aber eben keine ist.

Dass es eine Kanadagans ist, haben wir Dank Google rausgefunden; wenn Ihr mehr über Kanadagänse wissen möchtet, könnt Ihr mal hier gucken.

Ich habe heute den Deich ausgemessen; ich bin am Ufer in ein Loch getreten, habe dadurch das Gleichgewicht verloren und bin hingefallen. Zum Glück war ich an Dieters Hand, der mich, als er merkte, dass ich abwärts ging, hochgezogen und so verhindert hat, dass ich mit voller Wucht hingeknallt bin. Zum Glück, denn mit dem linken Schienbein bin ich auf der Kante eines Steines gelandet; im ersten Moment haben wir gedacht, das Schienbein ist durch, weil eine richtig tiefe Delle im Bein war. Es ist aber nichts Schlimmes passiert; die Delle war relativ schnell wieder weg und ich habe auch keine großartige Wunde oder so, aber ich glaube, es gibt einen grandiosen Bluterguss. Ich hatte eine gehörige Portion Glück.

Wobei man ja manchmal absolut idiotisch reagiert; ich habe natürlich gemerkt, dass ich falle, aber anstatt meine freie Hand zu benutzen, um mich abzufangen, habe ich versucht, die Kamera zu schützen. Das hat auch gut geklappt – sie hat nur an der Sonnenblende des Objektivs einen kleinen Kratzer abbekommen. Trotzdem war das natürlich eine vollkommen falsche Reaktion; Dieter war deshalb auch ein bisschen böse auf mich.

Wir haben unsere Runde dann abgekürzt; Dieter wollte nach Hause, um das Bein richtig zu versorgen; er hatte es am Ufer mit Mineralwasser gesäubert und Desinfektionsspray draufgemacht; das haben wir immer dabei. Fotos habe ich trotzdem noch gemacht; die heil gebliebene Kamera wollte ja benutzt werden.

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