29. August 2016

Normalerweise bin ich schneller, wenn es was zu erzählen gibt. Aber nach der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich gestern gar nichts auf die Reihe bekommen – so ein Gewitter habe ich in meinen 57 Jahren noch nie erlebt.

Es hat von kurz vor Mitternacht fast vier Stunden mehr oder weniger ohne Unterbrechung geblitzt, gekracht und geschüttet. Zum Teil so heftig, dass ich wirklich Angst hatte. Ich mag Gewitter grundsätzlich nicht, aber das war schier unglaublich.

Aus unserem Schlafzimmerfenster sah das so aus; Ihr müsst Euch diese acht Sekunden nur bitte als Endlosschleife vorstellen. An Schlafen war nicht zu denken.


Die Webcam im Hafen hat natürlich alles aufgezeichnet; ich habe mir zwei der Bilder geklaut, natürlich mit Erlaubnis.

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Um kurz nach zwei ist in der Tourist-Info, wo die Kamera hängt, blitzbedingt das Internet ausgefallen, so dass keine Bilder mehr gesendet werden konnten und das Büro natürlich auch ansonsten völlig abgeschnitten war. Am Sonntagmorgen bin ich deshalb zeitig in den Hafen geradelt um zu gucken, ob ich was retten kann, was aber nicht ging. Dafür gab es draußen eine traumhafte Morgenstimmung, so als wäre nie irgendwas gewesen; die Fotos habe ich mit dem Handy gemacht.

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Ich muss gestehen, dass ich die Morgenstimmung deutlich lieber mag als die Blitzbilder. Beim nächsten Gewitter wünsche ich mir, dass nicht nur Blitze, Donner und eimerweise Regen, sondern auch ein Ausknopf zur Ausstattung gehören.