29. Juni 2019

Der Deich hinter unserem Haus ist gemäht. Ich finde es jedes Jahr aufs Neue absolut faszinierend, wenn die Riesenmaschinen dort unterwegs sind; sie sind unglaublich wendig und es sieht einfach sehr besonders aus, wenn in ordentlicher Schräglage den Deich entlang fahren. Zeit zum Winken haben die Herren an Bord netterweise auch; natürlich habe ich zurück gewinkt.

Die letzte Tage hatten wir eigentlich schönes und vor allem angenehm kühles Wetter, aber wir waren nicht draußen – mich hatte eine Migräne gepackt. Seit unsere geniale Ditzumer Zahnärztin mir eine Knirschschiene verordnet hat, habe ich fast keine Migräne mehr, aber hin und wieder selten eben doch – wie am Dienstag. Ich kann dann stundenlang nur eingeschränkt sehen und zwei, drei Tage danach ist mir immer noch schlecht und mein Schädel brummt.

Heute war der erste Tag, wo ich mich wieder einigermaßen gefühlt habe, weshalb wir zumindest eine kleine Runde gedreht haben. So richtig gesprächig war ich aber noch nicht wieder; das nette Paar aus Rodgau, das wir in der Kirchstraße getroffen haben, möge mir das bitte verzeihen.

Gesehen haben wir heute ein wunderschönes altes Schiff namens 'Liberté', das die Ems entlang gefahren ist. Es wirkte wie ein Hotelschiff, aber gleichzeitig auch nicht; es war nicht sehr groß, viele Menschen schienen auch nicht an Bord zu sein und es sah einfach ein bisschen untypisch aus.

Zuhause habe ich mal gegoogelt und die Homepage des Schiffes gefunden. Es ist tatsächlich ein Hotelschiff, aber ein ganz besonderes; es passen nur zwölf Passagiere drauf, was ich ganz toll finde. Man kann auch das ganze Schiff chartern; klar ist das nicht billig, aber eine Reise auf so einem Schiff nur mit Menschen, die man kennt, stelle ich mir sehr gemütlich vor.

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