29. Mai 2016

Die Ditzumer Deichschafe sind ihre Wolle los – zumindest die großen. Die Lämmer dürften ihr Fell behalten, wie jedes Jahr. Was zur Folge hat, dass die wolligen Lämmer fast so groß aussehen wie ihre geschorenen Mütter.

Es ist jedes Jahr aufs Neue total komisch, wenn die Schafe plötzlich kahl sind; sie sehen dann sehr futuristisch aus und ihre Köpfe erscheinen überdimensional groß. Aber die Wolle wächst ja ziemlich schnell wieder nach. Allerdings ist eine direkte Folge des Scherens die, dass es besonders viele Schaffotos gibt. Überhaupt ist die fotografische Ausbeute heute sehr tierlastig; ich hatte nämlich auch noch Pferde und Enten vor der Linse.

Das Licht war heute ein bisschen ungleichmäßig; wir waren schon vor zehn draußen, da schien noch die Sonne. Es zog sich im Laufe der Zeit mehr und mehr zu und das Licht wurde sehr diffus, deshalb sehen manche Bilder farblich ein bisschen gewöhnungsbedürftig aus, zumal ich auch noch viel bei Gegenlicht oder halbem Gegenlicht fotografiert habe. Aber das kennt Ihr ja schon, zum Glück.

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