3. März 2017

Seit ein paar Tagen klingelt unser Wecker wieder sommerlich. Im Winter dürfen wir eine halbe Stunde länger schlafen; das ist jetzt wieder vorbei. Dementsprechend waren wir schon um kurz nach neun draußen, ich mag das so gerne.

Der Hafen war niedrigwassergeschuldet fast leer gelaufen und das Sieltor ein bisschen offen, so dass das höher stehende Wasser aus dem Sieltief in den Hafen laufen konnte. Wir wussten natürlich, dass die Entwässerung des Hinterlandes so funktioniert, aber bewusst gesehen hatten wir es noch nicht – es gibt also ein paar Premierenbilder.

Geplant hatten wir eigentlich einen Spaziergang zum Emssperrwerk, aber ich hatte irgendwie total schlappe Beine, weshalb wir nach knapp der halben Strecke umgedreht haben. Zum Glück, denn so haben wir eine regenbogenfarbig leuchtende Wolke gesehen. Ich war mit der Kamera ein bisschen zu spät (ich hatte mich im Halteband verheddert), aber man sieht es auf dem Bild noch ein bisschen. Regenbogenfarben in Wolken entstehen, wenn die Wassertropfen in den Wolken gefroren sind und sich Sonnenlicht in den Eiskristallen, also den gefrorenen Wassertropfen, bricht.

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