31. Mai 2017

Ich hatte vorsichtshalber meine Weste im Rucksack mitgenommen; Dieter war nur im T-Shirt unterwegs. Wir hatten ein wunderbares Sonnen-Wolken-Gemisch, aber der Wind war richtig kühl.

Die Weste hatte ich keine hundert Meter von Zuhause entfernt schon an; Dieter musste ein bisschen frieren. Er war nämlich zu faul, um nochmal umzudrehen und sich eine Jacke zu holen.

Im Dorf haben auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthofs Rheiderland archäologische Untersuchungen des Bodens begonnen; mit langen Bohrern werden Löcher, die bis zu 13 Meter tief sein werden, in die Erde gebohrt. Informationen dazu findet Ihr hier in der Rheiderland Zeitung; da der Artikel aber nur für Abonnenten lesbar ist, habe ich zumindest zwei kleine Zitat aus dem Artikel:

Die Archäologen der Ostfriesischen Landschaft erhoffen sich im Boden aufschlussreiche Erkenntnisse über die Besiedlung des Ortes und auch die Zeit davor.

Geplant sind … Untersuchungen über den Schichtaufbau der Wurt Ditzum. Wurten sind Siedlungshügel, auf denen sich Menschen geschützt vor Hochwasser niedergelassen haben.

Ich habe solche Bohrungen bisher immer nur in Filmen oder Dokus gesehen; so einen Bohrer im Original zu erleben ist schon ziemlich beeindruckend, muss ich sagen. Ich bin mal gespannt, ob wir erfahren werden, was die Bohrungen ergeben haben; wenn ja, werde ich Euch natürlich davon erzählen.

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