4. August 2019

Manchmal ist es so, dass man jahrelang an etwas vorbei läuft, in unserem Fall mehr als sechs Jahre. Man weiß, dass es da ist und warum, man schaut es manchmal flüchtig an und es gehört auch zum Ortsbild, aber was genau zu sehen ist, weiß man eigentlich nicht. So ist es uns bis heute mit der großen Gedenktafel (nennt man das so?) am kleinen Hafentor gegangen.

Die Tafel erinnert an die Erneuerung des Hochwasserschutzes in den Jahren 1984 bis 1988; dabei bildet sie einige Zahlen und Fakten ganz genau ab. Ich kann nicht behaupten, dass ich alles verstehen würde, aber es ist absolut faszinierend, wenn man sich die Tafel ganz in Ruhe anschaut, zumal sie handwerklich auch wunderschön gemacht ist.

Es gibt ein wirklich hochinteressantes Buch, das 1988 aus Anlass der Erneuerung des Hochwasserschutzes und der Dorferneuerung von der Rheider Deichacht und der Sielacht Rheiderland herausgegeben worden ist. Es heißt 'Ditzum/Ems – Ein Sielhafen im Wandel'. Wir haben es von einem netten Menschen geschenkt bekommen; kaufen kann man es (soweit ich weiß) leider nicht mehr. Es war damals nur bei der Rheiderland Zeitung erhältlich.

Apropos Rheiderland Zeitung: Wenn Ihr ein Online-Abo habt, lohnt sich ein Blick ins RZ Zeitungsarchiv. Wenn Ihr Euch dort die Ausgabe vom 8. September 1988 sucht, findet Ihr auf den Seiten sechs und sieben einen tollen Artikel mit ganz vielen Infos zu diesem Thema. Wobei sich das Archiv überhaupt lohnt; dort sind echte Schätze und ganz viele Informationen aus alten Zeiten zu finden.

Damit Ihr die Gedenktafel in voller Schönheit und Genauigkeit sehen könnt, habe ich von ihr ein Gesamtbild (oder besser zwei) und drei Detailbilder gemacht. Ein paar sonstige Bilder von unserer kurzen Runde gibt es auch noch.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß