5. Dezember 2016

Wir waren schon wieder unterwegs. Es war fast noch kälter als gestern, aber da die Sonne von einem knallblauen Himmel lachte und das Eis an Bäumen und Büschen getaut hatte, war die Atmosphäre eine ganz andere.

Erzählen muss ich Euch, dass ich vor einigen Tagen einen ganz lieben Anruf aus dem Ruhrgebiet bekommen habe. Dort wohnt unser lieber Bekannter Herr Klotz, der in Ditzum ein zweites Zuhause hat und den wir kennen gelernt haben, als er unsere damals noch alten Fenster gestrichen hat. Er kennt den Ort seit vielen Jahren und ist ein echter Ditzum-Fachmann.

Er hatte in den Kommentaren zum Beitrag vom 29. November gelesen, dass Hannelore wissen wollte, wie alt unsere frisch wieder instand gesetzte Lüttje Brügg ist. Ich wusste die Antwort nicht – aber Herr Klotz. Er hat angerufen um mir zu sagen, dass die Brücke erstmals im Jahre 1704 erwähnt worden ist – also muss sie mindestens so alt sein, wenn nicht noch älter.

Heute wollten wir natürlich auch wieder über die Brücke, wobei ich vor allem ein Bild des Erklärschilds machen wollte, das neben dem Brückenaufgang steht. Ich kenne das Schild zwar seit jetzt fast vier Jahren und habe die Beschreibung auch schon mal gelesen, aber das meiste wohl sofort wieder vergessen. Denn dort steht als Jahresangabe der Ersterwähnung auch 1704 – was mir vollkommen entfallen war.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß


Und dann muss ich noch eine Ergänzung zum 26. November nachreichen; das war der Tag mit den Winternebelbildern.

Joachim hatte gefragt, ob er das Bild rechts als Vorlage für ein Aquarell nehmen könne; er ist nämlich Maler. Seine Werke könnt Ihr hier anschauen. Sein Bild nach meinem Foto ist inzwischen fertig und wunderschön geworden, wie ich finde. Er hat mir erlaubt, Euch sein Bild hier zu zeigen. Ich bin sehr stolz, dass ich Joachim mit einem meiner Bilder zu diesem schönen Werk inspirieren konnte.

Ein Klick auf das Bild öffnet es in groß

Nebelmorgen im Hafen Ditzum: Aquarell von Joachim Tusch nach einem Foto von mir - 5. Dezember 2016