5. Juni 2016

So allmählich entwickele ich zu Gänsen ein ähnlich fröhliches Verhältnis wie zu Schafen; ich kriege einfach nicht genug von ihnen. Die Nonnengänse haben unsere Region ja schon vor einiger Zeit verlassen; jetzt sind es die Graugänse, die Ufer und Ems mit ihren Nachkommen bevölkern.

Dementsprechend gibt es heute viele Gänsefotos; ich hatte über hundert gemacht und die Auswahl ist mir wirklich schwer gefallen. Außerdem gibt es auch noch ein paar Schafe und sonstige Bilder. Unter den Bildern erwartet Euch dann noch ein sonntäglicher Kriminalfall im Vogelmilieu.

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Heute morgen sind wir Zeugen eines Mordes geworden. Wir sind gegen sieben von einem unglaublichen Gezeter vor unserem Fenster wach geworden. Eine Gruppe (vermutlich) Dohlen hatte einen Spatz angegriffen und solange nach ihm gehackt, bis er tot war. Danach haben sie sich verzogen und den Spatz liegen lassen.

Wir vermuten, dass der Spatz sich der Übermacht der Dohlen nicht beugen und den Platz räumen wollte oder einfach am falschen Ort zur falschen Zeit war; die Dohlen fühlten sich ganz offenbar von ihm provoziert. Als Futter brauchten sie ihn nicht; wir haben bis neun abgewartet und als der arme Spatz dann immer noch in unserem Hof lag, haben wir ihn weggenommen.