5. Mai 2018

Wenn ich einen Lieblingsmonat habe, dann ist es am ehesten der Mai. Nicht nur, weil ich ein Maikind bin, sondern auch, weil der Mai als Übergang von Frühling zu Sommer einfach ganz besonders ist.

Tatsächlich zeigt er sich dieses Jahr von Anfang an von seiner besten Seite. Dieter und ich haben den zweiten und dritten Maitag dazu genutzt, rund ums Haus alles anzustreichen: Zaunpfosten, Regenrinnen, Fensterrahmen am Schuppen, den Holzzaun hinten im Hof und diverse andere Kleinigkeiten – mit dem Erfolg, dass wir gestern so ko waren, dass es nur zum Faulsein gereicht hat. Heute sind wir dann endlich losgezogen und es war wunderschön.

Auf dem Nachhauseweg sind wir an meinem Lieblingsgarten vorbeigegangen, der langsam in einer Art Dornröschenschlaf versinkt. Am Zaun wuchern unter anderem Vergissmeinnicht und Tränende Herzen; das ist so symbolträchtig, dass es fast schon kitschig ist.

Dann gibt es noch zu berichten (hochwichtig!), dass mir letzte Woche tatsächlich das erste Mal seit gefühlten 20 Jahren ein Schnürsenkel gerissen ist, an einem meiner Kackschuhe. Da ich die alten Schnürsenkel total langweilig fand (sie waren schwarz), musste fröhlicher Ersatz her. Jetzt bin ich mit pinken Schnürsenkeln unterwegs und es gefällt mir sehr gut.

Erzählen muss ich auch noch, dass ich vor einiger Zeit eine ganz besonders schöne Aufgabe angetragen bekommen habe: Ich darf das Plakat für das diesjährige Ditzumer Hafenfest, das am Wochenende 28. und 29. Juli stattfinden wird, gestalten. Das ist mir eine wirklich große Ehre und macht so viel Spaß, vor allem auch, weil die Menschen, mit denen ich das Plakat abstimme, ausgesprochen nett sind. Noch sind wir nicht ganz fertig, aber ich denke, es dauert nicht mehr lange. Dann werde ich Euch das Ergebnis natürlich auch hier zeigen.

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Und dann gibt es auch noch neue Schafe für die Schafe von Anderswo-Galerie; Jana hat mir Bilder von Deichschafen beim Lühe-Anleger in der Nähe von Jork geschickt. Vielen lieben Dank, liebe Jana.