6. November 2017

Sechs Grad, fast kein Wind, dafür aber ganz viel Sonne und wunderschöne Wolken: Ein herrlicher Novembertag. Wir waren über zwei Stunden draußen und haben jede Minute genossen.

Wir sind hinterm Deich bis zum Dieckshörn gegangen, haben dort vom Deich über den Dollard geguckt und sind dann hintenrum durch die Felder nach Hause gelaufen. Auf dem Rückweg standen an einer Wieke vier Silberreiher, aber so weit weg und auch noch im Gegenlicht, dass kein einziges Foto was geworden ist. Deshalb kann ich Euch nur davon erzählen, aber das ist ja auch schon was.

Am Fußballplatz des MTV Ditzum saßen auf den Lichtmasten wie schon beim letzten Mal Kormorane, insgesamt drei. Wobei einer wohl gerade dabei war, seine Flügel zu trocknen; er trohnte reglos oben auf der Laterne mit ausgebreiteten Flügeln. Zuerst dachte ich, es wäre eine Attrappe (darauf bin ich mal bei einem Storchennest) reingefallen, aber er war äußerst lebendig. Nach einer ganzen Weile klappte er die Flügel nämlich wieder ein – sie waren wohl inzwischen trocken.

Im Hafen war das Wasser spiegelglatt; ich finde das immer wieder faszinierend. Unsere kleine historische Fähre lag auch dort; sie fährt seit heute nach dem Winterfahrplan.

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