7. Februar 2018

Da bin ich (schon) wieder, und heute auch wieder mit deutlich mehr Text. Weniger als gestern geht ja auch gar nicht. Das, was ich Euch eigentlich gestern erklären wollte, nämlich wo genau wir am Emsufer waren, hole ich einfach heute nach. Und erkläre auch gleich, wo wir heute waren.

Gestern waren wir in Pogum am Diekshörn (das ist der Knick, wo Ems und Dollard zusammen treffen) ganz vorne am Wasser; der Weg ist die blaue Linie auf der Karte, die Ihr übrigens auch größer klicken könnt. Am Ende des geraden Wegs beginnt der Leitdamm (auf der Karte leider unter Wasser, aber auf meinen Fotos zu sehen).

Allerdings kann man dort nicht immer hin; man braucht in erster Linie Niedrigwasser. Zudem ist das Tor (rot eingezeichnet) meistens geschlossen und wenn es offen ist, versinkt man knöcheltief im Matsch. Wir hatten gestern Riesenglück: Das Tor war offen, es war Niedrigwasser und der Matsch war hart gefroren. Die Bilder dazu habt Ihr ja gestern gesehen.

Heute waren wir auch wieder vorne am Wasser, allerdings von der Pogumer Muhde aus; das ist da, wo das Wymeerer Sieltief am Pogumer Schöpfwerk in die Ems mündet; auf der Karte ist der Weg gelb eingezeichnet. Dort gibt es kein Tor, aber auch oft Matsch. Und Niedrigwasser braucht man natürlich auch hier.

Die beiden Wege gestern und heute wären ein Weg, wenn es nicht eine Unterbrechung geben würde, weshalb man nicht von der Pogumer Muhde aus zum Leitdamm laufen kann. Die auf der Karte wie schraffiert aussehenden Wiesen zwischen Deich und Ufer sind Landschaftsschutzgebiet.

Hin sind wir heute über den Deich und am Wasser gelaufen, zurück durch die Felder. Dort gibt es auch einen kleinen Wegabschnitt, der sehr oft extrem matschig ist; dem Winterwetter seid Dank war auch er gefroren.

Ansonsten gibt es noch zu erzählen, dass wir heute, nach fast genau fünf Jahren Ditzum, im Hafen eine erstaunliche Entdeckung gemacht haben. Und dann habe ich heute ein neues Buch bekommen, das ich mir schon länger gewünscht hatte, über Fotografie. Es gibt so viele Dinge, die ich immer noch nicht kann, weiß oder verstehe und ich hoffe sehr, dass mich das Buch fototechnisch ein bisschen schlauer macht. Jetzt liegt es hier auf unserem Schreibtisch (wir haben einen riesigen gemeinsamen Schreibtisch – eigentlich ein 1 Meter breiter und 2,60 Meter langer Ikea-Esstisch, auf dem unsere Computer nebeneinander stehen) und wartet darauf, aufgeschlagen zu werden. Ich bin schon ganz gespannt.

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