Der Wohnmobilplatz ist völlig leer; die vielen Wohnmobilisten, die über den Jahreswechsel hier waren, sind alle abgereist. - 7. Januar 2020

7. Januar 2020

Es ist immer noch sehr ruhig hier im Blog und Eure lieben Kommentare warten immer noch auf meine Antworten, aber so langsam wird es wieder. Ich brauche einfach eine Weile, um mich von dem für mich immer wieder unguten Weihnachtsgefühl zu erholen und bei mir anzukommen; so ein schöner Spaziergang wie heute hilft dabei ungemein.

Losgezogen sind wir bei blauem Himmel, in Pogum kam Nebel und zurück in Ditzum wieder die Sonne – einfach traumhaft. Zwischenzeitlich hatte der Nebel alle Farben und das andere Emsufer verschluckt und es war ausgesprochen schön zu erleben, wie Farben und Ufer langsam aus dem Nebel wieder auftauchten.

Erzählen wollte ich noch, dass wir (mal wieder) den Stromanbieter gewechselt haben; das haben wir in den letzten Jahren sehr regelmäßig gemacht, weil wir einfach gut auf die Preise gucken müssen. Ich bin im Vorfeld der Wechsel immer wieder ziemlich entsetzt, was für unseriöse Anbieter sich auf dem Strommarkt tummeln; sie locken mit seltsamen Prämien und Bonuszahlungen, die einem vorgaukeln sollen, dass der Preis dadurch günstig ist – in der Regel ist das Gegenteil der Fall. Deshalb suchen wir uns grundsätzlich Anbieter ohne solchen Schnickschnack.

Gewechselt sind wir zu Proengeno und wenn die Preise dort im Vergleich zu den anderen Anbietern nicht exorbitant durch die Decke gehen, werden wir dort auch bleiben. Proengeno ist ein kleiner, freundlicher Stromanbieter, der seinen Sitz ein Dorf weiter hat, in Nendorp. Wenn man von hier aus nach Jemgum fährt, kommt man bei Proengeno vorbei (auf dem Rückweg natürlich auch); der Sitz des Unternehmens ist in einem modernen, völlig unspektakulären Gebäude mitten im Dorf und man kann durch die Fenster die Mitarbeiter bei der Arbeit sehen.

Unsere Entscheidung für Proengeno hat genau damit zu tun: Ich mag keine großen Konzerne, wo man in Service-Hotlines hängen bleibt, immer andere Ansprechpartner hat und alles irgendwie undurchschaubar ist. Oft hat man keine andere Wahl, aber hier hat man sie. Ich finde es schön, dass man an seinem Stromanbieter vorbeifahren und wenn man wollte, auch einfach reingehen und was fragen könnte; die Kommunikation ist ausgesprochen direkt und völlig unkompliziert. Ich telefoniere ja bekanntlich extrem ungerne, wollte aber vorher ein paar Fragen klären, was ganz schnell per WhatsApp ging – einfach super.

Dass Proengeno dazu auch noch Ökostrom anbietet, ist das Tüpfelchen auf dem i. Und sie unterstützen ökologische, soziale und humanitäre Projekte, was ich auch sehr toll finde. Ökogas gibt es bei Proengeno übrigens auch; das beziehen wir dort noch nicht, aber das kann ja noch werden. Natürlich muss man nicht im Rheiderland wohnen, um dort Strom und/oder Gas zu beziehen.

Ich mache grundsätzlich keine Werbung im Blog, sondern erzähle manchmal einfach gerne von Entscheidungen, die wir getroffen haben und den Gründen dafür, so wie jetzt mit unserem Stromanbieterwechsel. Wenn es Euch interessiert, guckt mal bei Proengeno vorbei; ich finde wirklich, dass das eine ganz tolle Sache ist.

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