7. März 2016

Ich habe heute Sprachdiarrhö, und zwar ganz furchtbar. Ich kaue Dieter schon den ganzen Tag die Ohren ab; ich glaube, er ist froh, dass ich jetzt dann Euch etwas erzähle und er mal ein bisschen Ruhe hat. Irgendwie geht es redetechnisch manchmal mit mir durch, also mengenmäßig, was heute deutlich begünstigt worden ist durch das schöne Wetter, die herrliche Luft und einfach die Tatsache, dass ich so gerne draußen bin.

Die Anzahl der Lämmer am Deich hat sprunghaft zugenommen; inzwischen gibt es viele Schafmütter mit Kindern und sie sind so herzig anzusehen. Wenn man sich ganz langsam bewegt, sind sie auch nicht schreckhaft und man kann sehr gut Bilder von ihnen machen. Ich bin heute mit über 240 Fotos nach Hause gekommen und habe fast zwei Stunden gebraucht, um alles zu sichten und mich zu entscheiden, was hier im Blog landet und was nicht. Zum Teil habe ich 15 verschiedene Bilder von ein- und demselben Lamm – das möchte ich Euch dann ja nun doch nicht antun.

Ob es an der Anzahl der Bilder lag oder nicht: Auf jeden Fall hat meine Kamera, als wir wieder fast am Außenanleger waren, nicht mehr funktioniert. Ich konnte sie an- und auch ein Bild machen, aber Zoomen oder Einstellungen gingen nicht und weder die Menü-Taste noch irgendeine andere Taste hat reagiert. Nur An- und Ausmachen ging und Auslösen – sonst gar nichts. Ich war ziemlich entsetzt; ich liebe meine Kamera nämlich sehr. Wir haben die Batterie raus genommen und nach einer Minute wieder rein – ohne Erfolg. Wir haben versucht, ob nicht doch irgendein Knopf funktioniert oder ich ins Menü komme, um die Kamera auf Werkseinstellungen zurück zu setzen – nichts. Dieter meinte dann ganz trocken, bei seinem Akkuschrauber (der hin und wieder auch zickt) würde er leicht draufhauen, dann ginge er wieder. Was ich soll ich Euch sagen? So eine Kamera hat verblüffende Ähnlichkeit mit einem Akkuschrauber…

Dieter hat seine Fotoausrüstung heute übrigens auch mitgeschleppt; er probiert zur Zeit viel aus und macht zum Beispiel Serienaufnahmen von Schiffen oder Wellen (oder beidem) und macht dann animierte Bilder daraus. Heute hat er seine Ausrüstung am Emsufer drapiert – Ihr werdet es sehen.

So, jetzt habe ich Euch auch vollgetextet und mache jetzt mal Schluss mit Schreiben; es gibt nämlich noch einen Haufen durcheinandere Bilder zu gucken. Mit vielen Schafen und herrlichem Wetter. Und ein mögliches Motiv für unsere diesjährige Weihnachtskarte haben wir auch gefunden.

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Ein Wolken-Himmel-Ems-Panorama gibt es auch noch:

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Wunderbarer Wochenstart - 7. März 2016