8. April 2018

Heute waren wir schon um kurz vor halb neun draußen; wir wollten unbedingt eine kleine Runde drehen, aber wieder Zuhause sein, ehe Ditzum aus dem Sonntagsschlaf erwacht. Es ist dann doch eine große Runde geworden; Sonntage (und vor allem frühe Sonntagmorgende) haben einfach eine ganz spezielle und besonders schöne Atmosphäre.

Meistens ist es noch ganz ruhig und nur wenige Menschen sind unterwegs. Selbst die Schafe sind noch im Halbschlaf hat man das Gefühl. Man hört Gänse und viele andere Vogelarten, dazu Kirchenglocken von diesseits und jenseits der Ems und hin und wieder ein Auto oder einen Hubschrauber.

Ich habe beschlossen, dass ich unbedingt wieder ein Mikrofon brauche; ich hatte ja ein sehr gutes (hier), das ich aber einer Freundin geschenkt habe, weil sie eins brauchte. Inzwischen vermisse ich es aber doch sehr, vor allem jetzt im Frühling. Mit dem Handy kann ich zwar Tonaufnahmen machen, aber sie sind qualitativ sehr fragwürdig und machen nicht wirklich Spaß. Deshalb werde ich mir zum Geburtstag ein neues Mikrofon wünschen; am liebsten hätte ich gerne wieder genau dasselbe wie vorher, das war wirklich klasse. Dann könnt Ihr Euch anhören, wie sich Frühlingssonntagmorgende in Ditzum anhören.

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Inzwischen weiß ich übrigens auch, was mit meinem Lieblingsgarten passiert ist. Marion hat mir in den Kommentaren zum letzten Beitrag geschrieben, dass der Gärtner, der das kleine Paradies geschaffen und die Früchte für die köstlichen Marmeladen seiner Frau angebaut hat, verstorben ist. Das tut mir so furchtbar leid und ich bin ganz traurig. Der kleine Garten war etwas ganz Besonderes.