8. Dezember 2019

Dass in Ditzum die Weihnachtsbeleuchtung hängt, habe ich Euch ja schon am 24. November erzählt. Die Pfefferstraße, in der wir wohnen, ist auch geschmückt, und zwar vom Anfang am Hafen bis zu uns, und es sieht jedes Jahr aufs Neue wunderschön aus.

Dass wir heute Abend überhaupt mal kurz vor der Haustüre waren, haben wir unserem Kirchturm zu verdanken; seine Spitze leuchtet nämlich seit vorgestern ganz hell und festlich. Wir hatten das neue Licht gerade aus unserem vorderen Giebelfenster entdeckt, als eine Mail von Ursula Fröhling-Beckert kam mit einem Foto des Kirchturms, das ich Euch mit Erlaubnis von Ursula eingebunden habe, und dem Rat, mal aus unserer Haustüre um die Ecke zu gucken. Wir hatten ja schon von oben geguckt, aber der Blick aus der Haustür lohnte sich wirklich noch mehr.

Heute Abend sind wir in einer Regenpause kurz rausgegangen und haben ein paar Fotos gemacht; ist es nicht unglaublich, wenn man einen so schönen Blick direkt vor dem Haus hat? Wir haben uns vorgenommen, an einem der nächsten Abende, an dem es zuverlässig trocken ist, mal mit Kamera und Stativ das ganze weihnachtliche Ditzum zu erkunden.

Unser Kirchturm behält seinen Lichterschmuck bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar. Ein Besuch am Abend in unserem schönen Dorf lohnt sich also im Moment ganz besonders.

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Und dann war da noch der Nikolaus, der dieses Jahr für uns eine ganz besondere Überraschung gebracht hat: Eine zweite Schwiegertochter. Unser jünger Sohn und seine Freundin haben am Freitag geheiratet, nur sie beide ganz alleine, ohne Trauzeugen und ohne vorher jemandem Bescheid zu sagen; nur unser großer Sohn war eingeweiht. Wir finden das so schön und freuen uns einfach riesig. Den Weg, den die beiden mit ihrer Hochzeit gegangen sind, verstehen wir so gut: Dieter und ich haben das vor fast 17 Jahren ganz genauso gemacht.