9. Januar 2018

Der Wind war immer noch heftig und lausekalt; so kalt, dass die Gischt am Ufer gefroren war, obwohl es nur knapp unter Null war. Aber das Licht war so schön und die Stimmung so herrlich, dass wir einfach raus mussten.

Ich hatte noch ein langärmeliges Shirt mehr unterm Pulli unter der Jacke angezogen und noch eine wärmere Legging unter der Jeans; so ließ es sich gut aushalten. Leider ist die Herrlichkeit bald vorbei, denn es wird wieder wärmer, und Sonne und Wind lassen nach.

Einige der Bilder sehen aus, als wären sie am Spätnachmittag gemacht; das heutige Aufmacherbild beispielsweise. Aber es ist von Viertel nach elf – unglaublich, oder? Ich mag diese Winterstimmung mit der tiefstehenden Sonne unglaublich gerne.

Mein bisher allerschönstes Fischreiherfoto ist mir heue auch gelungen, im Hafen. Es war sehr niedriges Niedrigwasser und der Reiher stand am Rand der kleinen Wasserrinne, die noch übrig war und durch das offene Sieltor gespeist wurde.

So nah sind wir noch nie an einen Reiher gekommen; ich denke, dass er uns vielleicht nicht wahrgenommen hat, weil wir oben waren und er ziemlich weit unten. Wobei wir uns auch wirklich rangeschlichen haben und ich die ganze Zeit gehofft habe, dass jetzt keine laut redenden Menschen um die Kurve kommen, ihn erschrecken und er wegfliegt.

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