9. Mai 2013

Christi Himmelfahrt, ein schöner kirchlicher Feiertag. Dazu zwar viele Wolken, aber immer wieder auch Sonne – aber kein Regen, also eigentlich perfekt. Natürlich mussten wir raus; die letzten beiden Tage war es sehr feucht von oben und wir sind drinnen geblieben.

Was wir jedes Jahr aufs Neue vergessen ist, dass irgendein – um es freundlich auszudrücken – Kamel Christi Himmelfahrt zum Vatertag umfunktioniert hat, mit ziemlich unschönen Auswüchsen. Als wir in die Nähe des Hafens kamen, ging es schon los: Laute Musik, Gegröhle und Männermassen. Ein paar einzelne Damen waren auch dabei, aber deren Anzahl war mehr als überschaubar. Es war heftig voll und vor allem laut im Hafen; Horden von angetrunkenen jungen Männern (die mit Sicherheit fast alle keine Väter waren) samt Fahrrädern wollten auf die Fähre. Natürlich gab es auch viele ganz normale Ditzumer und Ditzum-Besucher, die sich das Schauspiel mit genauso gemischten Gefühlen wie wir angeguckt und angehört haben.

Wir haben die Flucht ergriffen und sind ins Hinterland gelaufen; da war es ruhig, friedlich und schön wie immer.

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Am Sonntag ist Muttertag. Das ist zwar eine in meinen Augen genauso überflüssige Veranstaltung wie Vatertag, aber deutlich geräuschärmer.

Edit am 10. Mai 2013:

Wie wir eben in der Zeitung gelesen haben, war gestern morgen ein ökumenischer Himmelfahrt-Gottesdienst im Ditzumer Hafen, bevor dann die jugendlichen Nicht-Väter das Regiment übernommen haben. Den Gottesdienst haben wir leider verpasst, weil wir gar nicht wussten, dass er stattfinden würde.