9. Mai 2018

Es gibt noch mehr wollige Bilder; im Moment sind die Schafe am Deich aber auch zu goldig. Die Mutterschafe und die schon größeren Lämmer strahlen eine enorme Ruhe aus, die Kleinen springen dazwischen herum, wenn sie nicht gerade vom Springen ein bisschen Erholung brauchen.

Thea Bültjer, der mit ihrem Mann die Ditzumer Deichschafe gehören, hat mir heute gesagt, dass das kleine Lamm mit den Hängeohren (das zum neuen Ditzum-Blog-Logo geworden ist) ein Böckchen ist; Dieter und ich haben es Ferdinand getauft. Die Böcke bleiben nicht am Deich, sondern werden verkauft. Bei Ferdinand wird es ungefähr im Oktober soweit sein, bei den Böckchen, die schon im Januar geboren sind, entsprechend früher; der genaue Zeitpunkt richtet sich nach dem Gewicht der Tiere.

Gestartet habe ich heute einen ganz tollen Versuch, der grandios schief gegangen ist. Ich habe normalerweise mein Smartphone in der Rücktasche meiner Jeans; wenn wir auf einer Bank sitzen, stecke ich es vorne in den Rucksack, damit es nicht kaputt geht; da guckt es immer ein Stückchen raus. Dabei war mir die Idee gekommen, dass das Smartphone doch ganz prima aus dem Rucksack Fotos machen könnte.

Es gibt eine Kamera-App, die automatisch in bestimmten Abständen Fotos macht, zum Beispiel alle zehn oder dreißig Sekunden oder auch in jedem anderen beliebigen Intervall. Diese App habe ich installiert, auf 15 Sekunden eingestellt und das Smartphone in die vordere Rucksacktasche gesteckt; dann sind wir losgezogen. Es hat auch ganz brav alle 15 Sekunden ein Foto gemacht, aber es ist dabei immer tiefer gerutscht, was Dieter zum Glück gesehen und etwas darunter gestopft hat.

Allerdings sitzt mein Rucksack schief wie ich heute gemerkt habe, denn die Bilder sind alle total schief geworden. Dazu auch noch unscharf; warum der Fokus nicht geklappt hat, ist mir allerdings noch ein Rätsel. Wieder Zuhause wollte ich (noch mit Rucksack auf dem Rücken) meine Schuhriemen aufziehen, dabei ist mir das Smartphone dann aus dem Rucksack auf die Steinfliesen geknallt; es ist aber zum Glück nichts passiert. Als Krönung kam dann noch die Meldung, dass es vom Serienbilder machen total überhitzt wäre und ich es unbedingt SOFORT ausschalten müsse. Auweia.

Inzwischen ist es wieder abgekühlt und alles ist gut. Ich glaube allerdings, dass ich auf Bilder aus der Rückwärtsperspektive in Zukunft verzichte, es sei denn, Dieter bastelt mir was, das das Smartphone gerade, kühl und sicher im Rucksack hält.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß

Zum Schluss muss ich noch etwas korrigieren wegen meines Lieblingsgartens: Ich hatte geschrieben, dass Sabine den Garten übernommen hat; das stimmt allerdings so nicht ganz. Wir haben Sabine nämlich heute getroffen und sie hat uns erklärt, das sie sich nur um den Garten kümmert, er ihr aber nicht gehört. Das hatte ich irgendwie falsch verstanden.