9. November 2015

Inzwischen hält uns nicht mal mehr die nicht vorhandene Sonne im Haus – wir waren schon wieder draußen. Wir hatten heute morgen unseren Hof vom Laub befreit und einmal durch das Beet dort geharkt; das war wind- und luftmäßig so schön, dass wir kurz danach (genauer gesagt nach einem Käsebrot und einem Kaffee) losgelaufen sind.

Durch den Wind, der gegen das auslaufende Wasser anbließ, war die Ems heftig bewegt und richtige kleine Wellen klatschten ans Ufer, natürlich mit dem entsprechenden Geräusch. Ich hätte das gerne als Video aufgenommen, aber als Ton kommt nur Windrauschen in der Kamera an, die Wellengeräusche gehen darin völlig unter. Und ohne Wellengeräusche (mit ein bisschen Wind dabei) kommt die Atmosphäre einfach nicht rüber.

Ich habe deshalb heute beschlossen, dass ich gerne ein externes Mikrofon hätte, mit so einem Fellpuschel zum drüber ziehen. Das sieht zwar albern aus, ist aber hier am Deich ausgesprochen sinnvoll, wenn man auch was anderes als Wind auf einem Video hören möchte. Wir werden uns in der nächsten Zeit also mit diesem Thema näher befassen; zum Glück findet Dieter diesen Wunsch nämlich kein bisschen seltsam. Ich könnte dann (abgesehen von den Wellen) auch den herrlichen Kombi-Klang von Mittagsglocken und Gänserufen einfangen, oder das Tuckern der Fischerbootmotoren und vieles mehr, was ich so mag.

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