Es wird bunt – zumindest manchmal

Veröffentlicht am 4. August 2018

Das hier ist ein Beitrag, der bis auf einen Link zu einem Bericht über unsere Fähre, der gestern in Hallo Niedersachsen gelaufen ist, nichts mit Ditzum zu tun hat. Ich möchte Euch ein bisschen von 'hinterm Blog' erzählen und warum es bunt werden könnte, zumindest manchmal.

Meine Blogs laufen in einer Software, die WordPress heißt. Das ist eine kostenlose Software, die einfach genial und sehr wandelbar ist. Mit sogenannten 'Plugins' kann man den Funktionsumfang der Software erweitern; hier im Blog ist zum Beispiel ein Plugin im Einsatz, um Bilder in großer Auflösung ansehen und die Texte dazu lesen zu können. WordPress kann das zwar auch von sich aus, aber die WordPress-Lösung gefällt mir nicht.

Die Beiträge schreibt man so ähnlich, wie Ihr Kommentare schreibt. Es gibt ein Texteingabefeld und (anders als bei den Kommentaren) verschiedene Möglichkeiten, um zum Beispiel Bilder in den Text einzufügen oder Teile des Textes fett oder kursiv zu machen, viel mehr aber auch nicht.

Bisher war es so, dass man zentral einstellt, dass der Hintergrund zum Beispiel weiß ist und der Text grau, wie groß die Schrift ist oder ob Text rechts- oder linksbündig oder im Blocksatz dargestellt wird.

Wenn man die Schriftfarbe ändern möchte oder die Schriftgröße, ist das ein etwas kompliziertes Verfahren, was Menschen, die sich nicht so gut mit html und php auskennen, vor Probleme stellt. Html und php sind eine Art Sprache, die Browser (also zum Beispiel Chrome, Firefox oder Edge) verstehen und dadurch darstellen können.

Und genau das ändert sich jetzt; WordPress bekommt einen neuen Editor, der den schönen Namen 'Gutenberg' trägt und mit dem die Art, wie man Artikel schreibt, revolutioniert wird. Mit Gutenberg kann man jeden einzelnen Beitrag individuell gestalten – und damit fange ich jetzt mal an.

Ich kann jeden einzelnen Absatz unterschiedlich gestalten, so wie ich möchte. Dieser hier bekommt einen pinken Hintergrund und weiße Schrift; außerdem mache ich ihn rechtsbündig.

Bei diesem Text mache ich die Schrift einfach größer, ideal für Überschriften zum Beispiel. Außerdem gibt es einen hellblauen Hintergrund und zentrierte Schrift.

Wunderbar finde ich auch die Möglichkeit, den ersten Buchstaben eines Absatzes als Initialbuchstabe darzustellen, also besonders groß. Das sieht dann so aus wie hier. Außerdem gibt es in diesem Absatz eine Farbsymphonie in Grün und die Schrift mache ich auch wieder ein bisschen größer. Mir gefällt das ausgesprochen gut. Das mit dem Initialbuchstaben sieht allerdings nur dann schön aus, wenn ein Absatz ein bisschen mehr Text hat, so wie dieser hier.

In der Wahl der Farben ist man völlig frei; es braucht nur wenige Klicks, um sie zu ändern. Mit ein bisschen Aufwand kann man auch unterschiedliche Schriften einsetzen, was ich aber nicht machen werde, weil ich unterschiedliche Schriften in einem Beitrag eher verwirrend finde und sie für meine Augen den Lesefluss stören. Die einzige Ausnahme ist hier die Kursivschrift und die Fettschrift, die ich allerdings beide nur in Ausnahmefällen mag.

Bilder kann man auch ganz einfach in den Fließtext einfügen, was ich manchmal gerne mache. Wie groß das Bild angezeigt wird, kann man mit einem Klick einstellen und auch per Klick verändern, was sehr praktisch ist. Das ging zwar vorher auch schon, aber es war etwas kompliziert, die einmal gewählte Bildgröße zu ändern. Wenn Ihr diesen Beitrag auf dem Handy lest, seht Ihr das Bild über diesem Absatz, auf dem Tablet müsste es aber rechts neben dem Text angezeigt werden.

Toll ist auch, dass man in Windeseile Buttons erstellen kann, um zum Beispiel besonderes interessante Links hervorzuheben. Wenn Ihr dem Link unter diesem Absatz folgt, kommt Ihr in die ARD-Mediathek, wo es ein gut vier Minuten langes Video rund um unsere kleine Fähre gibt, das gestern in Hallo Niedersachsen gelaufen ist – der Link ist das einzige, das in diesem Beitrag etwas mi Ditzum zu tun hat. Das Video ist bis zum 3. August 2019 in der Mediathek verfügbar:

Es funktioniert noch nicht alles, zum Beispiel hapert es noch bei den Galerien, aber ich bin sicher, dass dieses Problem sehr schnell gelöst werden wird. Alles in allem bin ich aber wirklich total begeistert und werde die neuen Möglichkeiten mit Sicherheit hin und wieder nutzen. Also wundert Euch nicht, wenn es manchmal bunt wird.

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, die ich aber noch gar nicht alle ausprobiert habe. Am Anfang fand ich den neuen Gutenberg-Editor furchtbar, weil alles anders geht als bisher gewohnt, aber inzwischen bin ich restlos begeistert. Wenn er seine Kinderkrankheiten hinter sich hat, wird er eine geniale Möglichkeit sein, Beiträge zu verfassen. Freier und kreativer geht es nicht.

Ich wünsche Euch ein buntes Wochenende!

Fast vergessen: Die unten stehende Möglichkeit, ein Bild einzubinden, gibt es auch noch. Im Moment wüsste ich nicht, wozu man das brauchen könnte, aber irgendwie sieht es interessant aus:

Man kann auf das Bild
einen Text schreiben