22. November 2013

Renate hat hier in einem Kommentar mal geschrieben, dass sie sich immer wieder an meinem kritischen Blick freut. Den muss ich heute mal wieder auspacken. Eigentlich wollte ich das wegen eines Themas gestern schon tun, aber nach meiner heutigen morgendlichen Zeitungslektüre kann ich es gleich doppelt angehen.

Erinnert Ihr Euch noch daran, dass ich Euch von dem Landschaftssee erzählt habe, der am Wohnmobilplatz ausgebaggert und angelegt werden soll? Der Bau des Landschaftssees sollte durch den Verkauf der ausgebaggerten Erde finanziert werden; sie konnte anderen Orts für Deicharbeiten gut gebraucht werden. Tja, was soll ich sagen? Diese Deicharbeiten sind jetzt abgeschlossen und es wird keine Erde mehr gebraucht. Das ist dumm, weil es nämlich somit keinen Abnehmer mehr für weiteren Erdaushub des zukünftigen Landschaftsees gibt – und damit kein Geld. Die Bauarbeiten am Landschaftssee sind deshalb erst mal eingestellt.

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20. November 2013

Die letzten Tage waren wir – für uns völlig untyptischerweise – viel in und um Leer unterwegs. Jetzt bin ich total ko, aber drei Bilder muss ich Euch unbedingt zeigen: Zweimal Herbststimmung mit Wintereinschlag aus dem Auto und dann die erste Weihnachtsdeko am Straßenrand, die wir bei Altschwoog entdeckt haben.

Die Vorboten von Weihnachten sind nicht nur in Form von Dominosteinen und Spekulatius im Supermarkt angekommen, sondern auch an den Laternenmasten.

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Ditzum

15. November 2013

Wir haben sie gehört, aber sehen konnten wir sie nicht. Tiefes Nebelhorntuten und das Tuckern der Schlepper war alles, was wir von der Überführung der Norwegian Getaway mitbekommen haben, einem immerhin 330 Meter langem und 40 Meter breitem Schiff für mehr als 3.900 Passagiere und knapp 1.600 Besatzungsmitglieder. Bis auf die Geräusche alles komplett vom Nebel verschluckt.

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Ditzum

11. November 2013 – Sankt Martin

Es ist uns bis heute unklar, wieso eigentlich hier in Ostfriesland die Kinder am Vorabend von Sankt Martin singen kommen und nicht an Sankt Martin, also heute. Gemerkt haben wir das in unserem ersten Jahr in Ostfriesland, als es am 10. November Abends klingelte und dann vor der Haustüre sang – und wir nichts, aber auch gar nichts da hatten, was wir den Kindern hätten geben können. Ich wollte es am nächsten Tag kaufen. Glücklicherweise hatten wir in unmittelbarer Nähe eine Tankstelle, wo wir ein bisschen was holen konnten; den Kindern haben wir gesagt, sie sollten entweder zehn Minuten warten oder nochmal wieder kommen; sie haben sich für zweiteres entschieden.

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3. November 2013 – Gute Neuigkeiten

Irgendwie fühlte sich heute schon der ganze Tag besonders an; nachdem wir ja durch den anstehenden Hausverkauf ein bisschen den Boden unter den Fußen verloren hatten und nicht wussten, wie es mit uns weiter gehen würde, war heute der erste Tag, wo wir uns in Ditzum und unserem Zuhause wieder rundum wohl gefühlt haben – das alte, schöne und vertraute 'Hier gehören wir hin, egal was kommt'-Gefühl war wieder da.

Heute Abend kam dann sozusagen die Bestätigung: Unsere Vermieter waren hier, um uns zu erzählen, dass der Hausverkauf klar ist und wir zum Jahreswechsel neue Vermieter bekommen: Ein ausgesprochen nettes Ehepaar, das das Haus nicht selbst bewohnen, sondern uns als Mieter gerne behalten möchte. Wir sind so froh und glücklich.

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3. November 2013

Die alteingesessenen Ditzumer werden jetzt sicherlich heftig grinsen, aber für Dieter und mich gab es heute eine Premiere: Mit so viel Wasser haben wir Ems und Ditzumer Hafen bisher noch nie erlebt; es sah unglaublich aus. Und an den Wasserpfützen im Hafen und am Außenanleger konnte man erkennen, dass wir den Höhepunkt gar nicht gesehen haben, sondern das Wasser schon wieder auf dem Rückzug war.

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28. Oktober 2013

Zur Abwechslung mal eine kleine Kurzfassung der wichtigsten Neuigkeiten:

  • Wir haben Orkanwarnung und es stürmt auch schon wie verrückt. Und zwar so, dass wir wirklich Sorge haben, unsere Fenster könnten eingedrückt werden. Ich glaube, wir machen gleich mal die Rolläden runter, auch wenn das bestimmt total dämlich aussieht und (da Kunststoffrolläden) sicherlich auch gar nicht besonders hilfreich ist.
  • Gestern hatten wir wieder einen Besichtigungstermin eines Kaufinteressenten für unser Häuschen. So allmählich fangen wir an, uns an den Gedanken zu gewöhnen, dass wirklich gar nichts passiert und wir einfach hier wohnen bleiben und alt und grau werden können. Das wäre zu schön.
  • Heute vor einem Jahr war nach über zehn Jahren heftigen Rauchens mein erster Tag ohne Zigarette; ich bin also jetzt ein Jahr rauchfrei. Die ersten Monate waren furchtbar, aber inzwischen geht es meistens sehr gut.