Über diesen Blog

Seit Mitte 2006 leben Dieter und ich in Ostfriesland; damals haben wir das hektische Köln hinter uns gelassen. Ende März 2013 sind wir dann nach Ditzum gezogen – und wollen hier nie wieder weg.

Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in groß

Sachliches

Mit dieser Seite möchte ich Euch in Form eines Tagebuchs und mit vielen Bildern an unseren Entdeckungen, Erlebnissen und Eindrücken in und um Ditzum ein bisschen teilhaben lassen. Dabei geht es mir nicht darum, Euch sachliche Informationen zu Ditzum und seiner Umgebung zu liefern; diese gibt es genug im Internet. Ich möchte Euch meine ganz persönlichen und völlig subjektiven Eindrücke erzählen.

Der erste Eintrag dieses Blogs stammt vom 21. Februar 2013; da waren wir noch in unserem alten Zuhause und mit der Planung für Ditzum beschäftigt. Ich werde sicherlich nicht täglich, aber hoffentlich regelmäßig berichten.

Die Bilder für den Blog mache ich bis auf ganz wenige Ausnahmen selbst; die Ausnahmebilder sind von Dieter. Wenn Ihr auf die Vorschaubilder klickt, öffnen sich die Bilder in groß.

Meine Bilder erheben keinen Anspruch auf künstlerische oder sonstige Qualität. Es geht mir darum, Euch mit ihnen etwas zu zeigen und zu erzählen, und dafür kommt es auf den Inhalt der Bilder und ihre Atmosphäre an.

Das Fotografieren angefangen habe ich erst hier in Ditzum, zuerst mit einem Handy, allerdings nur kurz. Im Mai 2013 habe ich eine Lumix DMC-TZ41, eine kleine Digitalkamera, bekommen. Danach bin ich im Laufe der Zeit über eine Sony RX10 und eine Canon EOS M3 zu meiner ersten Spiegelreflexkamera gekommen, einer Nikon D5300, die ich seit Mitte Februar 2017 habe und sehr mag. Dazu habe ich zwei Objektive: Als 'Immerdrauf' ein Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6 und zusätzlich ein Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6.

Nikon D5300

Ihr könnt meine Bilder gerne downloaden; ich habe inzwischen dafür eine Extra-Seite eingerichtet, die Ihr hier findet. Dort erkläre ich Euch, was wegen der Bilder zu beachten ist und wie Ihr sie downloaden oder in einer anderen Größe bekommen könnt.

Persönliches

Inzwischen passiert es öfters, dass ich von Menschen, die in Ditzum Urlaub machen (möchten), gefragt werde, ob man mich bzw. uns treffen und kennenlernen kann. Bitte seid mir nicht böse, aber das geht nicht und wir möchten das auch nicht. Wir leben sehr zurückgezogen und legen viel Wert darauf, dass das auch so bleibt. Abgesehen davon, dass wir beide sehr zurückhaltend sind, hat das auch einen gesundheitlichen Grund.

Ich habe drei Hirntumore hinter mir, zum Glück gutartige. Alle drei sind operiert worden, 1988, 1989 und 1998. Die beiden ersten Operationen waren sehr unproblematisch, die dritte hat mich dann ziemlich aus dem Leben genommen. Seitdem brauche ich einen Haufen Medikamente, bin ich nicht mehr belastbar, habe manchmal Konzentrationsprobleme und baue bei zu vielen optischen oder akustischen Reizen ganz schnell völlig ab. Deshalb sind für mich eine vertraute Umgebung, ganz viel Ruhe und ein sehr gleichmäßiges Leben extrem wichtig.

Bei mehr als drei Menschen um mich herum schaltet mein Gehirn ab; es ist dann so, als ob die Verbindung von Ohren und Augen zum Gehirn abgerissen ist und ich bin völlig überfordert. Selbst Besuch bekommen ist für mich ein Problem und telefonieren eine Katastrophe, weil ich da sofort reagieren muss, was mir oft sehr schwer fällt. Das ist der Grund, warum wir nirgendwo hingehen, an nichts teilnehmen und um mehrere Menschen immer einen Bogen machen: Es geht einfach nicht anders.

Ich liebe das Leben, mit allen Einschränkungen. Ich finde immer, dass man nicht dem nachtrauern darf, was man nicht mehr kann, sondern sich an dem freuen soll, was man kann. Ich habe das Glück, an einem Ort zu leben, der mir all die Ruhe und Gleichmäßigkeit ermöglicht, die ich brauche, mit einem Menschen, der mich liebt und immer für mich da ist.

Ich bin rundrum glücklich und zufrieden und möchte mit nichts und niemandem tauschen. Meine Krankheit hat mich dahin geführt, wo ich heute bin; ich möchte nicht so weit gehen zu behaupten, dass ich deshalb froh bin, sie zu haben – das wäre einfach nicht wahr. Aber sie hat mein Leben auf einen Weg gebracht, der sich als wunderschön heraus gestellt hat. Aber eben nur, wenn ich wirklich nach meinen Bedürfnissen leben kann. Und die schließen persönliche Kontakte weitestgehend aus.

Ich hoffe, Ihr könnt deshalb mein Ablehnen von jedwedem Treffen verstehen und akzeptieren; ich wäre Euch sehr dankbar dafür. Wenn Ihr mich draußen irgendwo seht, könnt Ihr mich natürlich ansprechen, aber eben nicht mehr.
PS: Einige von Euch kennen mich vielleicht noch unter meinem Mädchennamen Ursula Springsfeld oder auch unter Ursula Wagner oder Ursula Bauwens – nicht wundern, ich habe meinen Namen mehrfach gewechselt. Jetzt wechsele ich aber nicht mehr, versprochen.